Arthrose Finger

Im allgemeinen Sprachgebraucht ist Arthrose Finger ein viel verwendeter Begriff. Doch was ist Arthrose Finger eigentlich, was verbirgt sich hinter diesem Begriff? Eigentlich handelt es sich hierbei weniger um ein homogenes Krankheitsbild, sondern vielmehr um einen Sammelbegriff für eine Vielzahl entzündlicher Krankheiten, die vor allem die Gelenke betreffen können.

 

So ist die korrekte Bezeichnung, wie sie von Medizinern verwendet wird ‚Krankheiten des Rheumatischen Formenkreises‘. Zu diesen Krankheiten zählen vielfältige Beschwerdebilder wie etwa entzündlich-Rheumatische Erkrankungen (hierzu rechnet man verschiedene Typen der Arthritis), verschiedene Bindegewebserkrankungen (oder Kollagenosen), degenerative Rheumatische Erkrankungen wie Arthrosen, sowie Stoffwechselerkrankungen, die Rheumatische Erkrankungen zur Folge haben können. In letztere Kategorien fallen etwa Gicht oder Osteoporose.

 

Ganz generell wird Arthrose Finger allerdings danach klassifiziert, welche Art von Körperteilen oder –funktionen befallen ist. Grob wird hier in die vier Gruppen :

  • Knochen

  • Organfunktionen

  • Muskeln

  • oder Kollagene (Bindegewebe) eingeteilt.

Arthrose Finger Ursachen und Symptome

Die Symptome sind so vielfältig wie die zugrundeliegenden Krankheitsbilder auch und somit selten homogen. Was jedoch den meisten in die Kategorie ‚Arthrose Finger fallenden Krankheiten gemein ist, ist dass es früher oder später zu einem Immundefekt zu kommen scheint, der dafür sorgt, dass eigene Körperzellen als fremd eingeschätzt und zerstört werden. So kann es zur charakteristischen Deformation der Gliedmaßen oder Weichteile kommen. Meist wird im Zuge der Deformation bzw.

 

Destruktion von körpereigenen Zellen über reißende Gliederschmerzen geklagt. Auch sind häufig die Gelenke entzündet (wie etwa bei Arthritis) oder degenerieren langsam (wie im Zuge der Arthrose Finger). Die Krankheiten, die ganz generell als Arthrose Finger beschrieben werden, scheinen jedoch übersteigerte Alterserscheinungen zu sein. So ist etwa ein gewisser Grad des Gelenks- oder Knochenverschleißes völlig normal, jedoch wird im Zuge einer Arthrose Erkrankung eine Degeneration beobachtet, die über das durchschnittliche Maß weit hinausgeht.

 

Die Ursachen für Arthrose Finger – das bedeutet, die tiefergreifenden Ursachen dafür, dass körpereigene Zellen angegriffen und zerstört werden – sind noch weitgehend unerforscht und beschränken sich zum Großteil auf bloße Theorien. So gibt es etwa einige Hinweise darauf, dass die Frage, ob man im Alter Arthrose Finger bekommen wird, oder nicht, zu einem Großteil von den Genen abhängt, wurde doch bei den meisten Erkrankten eine gewisse Konstellation von Genmarkern gefunden. Darüber hinaus scheint auch das Geschlecht großen Einfluss auf die Wahrscheinlichkeit einer Erkrankung zu haben.

 

Gerade was die Arthrose der Fingergelenke betrifft, scheinen Frauen ganz besonders anfällig zu sein. Und nicht zuletzt wird Arthrose Finger offensichtlich auch durch schlechte Lebensgewohnheiten, allen voran das Rauchen, ungünstig beeinflusst. Je nachdem, mit wie vielen Risikofaktoren ein Patient behaftet ist, kann er im Laufe seines Lebens eine oder sogar mehrere Arthrose Erkrankungen aufweisen. Ist letzteres der Fall, spricht man vom sogenannten ‚overlap syndrome‘.

Arthrose Finger Ernährung

Wie bereits erwähnt, können auch ungünstige Lebensgewohnheiten zum Ausbruch von Arthrose Finger beitragen. Hier sind besonders die negativen Auswirkungen des Rauchens hervorzuheben. Daneben werden allerdings die Stimmen derer immer lauter, die meinen, Arthrose Finger würde in erster Linie durch einen von der westlichen Ernährung chronisch übersäuerten Körper verursacht.

 

Dies würde bedeuten, dass obschon die Deformationen, die durch Arthrose Finger entstehen, weitgehend irreversibel sind, das Fortschreiten der Krankheit durch eine Ernährungsumstellung aufgehalten oder doch zumindest verlangsamt werden kann. Außerdem müsste dann der Ernährung vor allem in der Prävention der Krankheit eine gewichtigere Rolle eingeräumt werden.

 

Ziel der Rheumaprävention muss es also sein, sich weitgehend basisch zu ernähren. Dies gelingt vor allem durch die Streichung tierischer Nahrungsmittel aus dem Ernährungsplan, soweit dies möglich ist. Dabei muss allerdings auf eine ausreichende Eiweißzufuhr durch pflanzliche Lebensmittel, wie etwa :

  1. Hülsenfrüchte

  2. oder Sojaprodukte

geachtet werden.

Auch sollten naturbelassene Produkte bevorzugt verzehrt werden, und auf übermäßigen Zucker- und Alkoholkonsum sollte verzichtet werden.