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I remember those times When they said I couldn't make it I told them I couldn't just do what they wanted and fake it
They said they'd be shocked if I could find another place to go And you know they said if I left I'd just be all left alone And then a friend said
Don't stop doing what you believe in Don't let them put you on a shelf You've got to move by yourself, move by yourself tonight You've got to move by yourself, move by yourself tonight [...] (Donovan Frankenreiter)
Ich mag Tiere. Wirklich! Ich habe mich sogar mal im Rahmen des Biounterrichts mit Kellerasseln angefreundet und mich gefreut, als aus den fünf Stück, die wir in das Behältnis gesetzt hatten, acht geworden sind. Ich habe auch ein Haustier. Einen Kater und ich muss jedem immer alles über seinen derzeitigen Gesundheitsstand erzählen, auch wenn das eigentlich keinen interessiert. ;) Aber denn noch gibt es ein Tier, das ich so gar nicht leiden mag:
Meinen inneren Schweinehund!
Ich habe das Gefühl, der arbeitet immer gegen mich und wenn ich mir was vorgenommen habe, dann setzt er sich erst einmal hin und putzt sich genüsslich und sehr sehr ausführlich sein Fell, um sich nach getaner Körperpflege aufs Ohr zu hauen und vorher noch herzhaft zu gähnen. Ich glaube, es ist nicht übertrieben, wenn man ihm mit dem fetten Kater Garfield vergleicht, der auch jegliche Anstrengung von sich weist. Mein Schweinehund ist genauso fett und hat einen direkten Draht zu meinem eigentlichen Tatendrang. Muss ich erwähnen, dass er diesen Draht gekappt hat?! So kann mein Tatendrang den Schweinehund nicht mehr überstimmen. Alles was an Arbeit oder Ideen auf mich zukommt, was ich eigentlich umsetzen muss/ will, stapelt sich und verstaubt. Während ich denke: „Na, jetzt musst du aber mal anfangen deine Bewerbungen zu schreiben, damit dir nicht jemand anderes deinen Praktikumsplatz wegschnappt. Schließlich kann ich besser Kaffee kochen und loche sehr gewissenhaft Blätter, um sie anschließend in den entsprechenden Ordner zu heften!“ Tja, nur dreht sich dann in meinem Inneren wieder jemand gerade auf die andere Seite und grunzt genüsslich vor sich hin. „Kann ich ja auch später noch machen“, erscheinen plötzlich die Gedanken in meinem Kopf. Es ist ein Graus! Schafft euch so ein Tier bloß nicht an! Es ist wie ein Blutegel, der sich festgesaugt hat, aber vom Blut einfach nicht satt, trotzdem fetter wird und den man nur unter starken Schmerzen wieder von der Haut lösen kann. Barbarisch!
P.S.: Ich habe mein Vieh aber schon etwas abspecken lassen und die Bewerbungen geschrieben. Muss nur noch ein Foto machen lassen und abschicken. Oh! Ah! Irgendwas fängt gerade in mir mit seiner Fellpflege an...
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• 27.08.2006 - Und jetzt...