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Erinnerungen der F. O.

Sara Kuttner - Ein Tatsachenbericht18.05.2006

Heute hat man wieder gesehen, dass im Fernsehen mehr Schein als Sein ist. Sara Kuttner, in den Medien immer als recht klein dargestellt, wird dieser Sache nicht ganz gerecht. Sie ist nicht recht klein, sondern arg klein, aber trotzdem süß.( Also ich finde sie ja sowieso ganz toll – hübsch, witzig, spritzig. Obwohl mein Bild heute einen fetten Riss bekommen hat. Sie raucht – vor der Show und gleich danach, als sie raus war, wieder fett die Fluppe im Mund.)

 

Aber kommen wir zur eigentlichen Show. Um 18:00 Uhr sollte man da sein. Danach saß man erst mal über eine Stunde in einer Lounge, in der man ein fettes Loungefeeling bekommen sollte. Wie, blieb deren Geheimnis. Jedenfalls ging es dann halb acht ins Studio. Erst wurde man aber noch mal mit einem Detektor abgetastet. Nicht das wir gefährliche Sachen mitnehmen....

Das Studio ist um einiges kleiner als es im Fernsehen wirkt. Wir saßen dichtgedrängt auf unbequemen Holzstühlen. Die Sichtverhältnisse waren auch nicht gerade umwerfend. Das war jetzt aber auch alles negative. Es folgte eine gute Show mit witzigen Einspielern („Die Sonne ist heute aber wiederam knallen.“), einer tollen „Le“ Band und einer gut aufgelegten Tante. Studiogäste waren Dr. Barwin Bandelow und Bela B. Der erste ein Angstforscher der Uni Göttingen und der letzte ambitionierter Musiker mit einem Hauch einer gespielten  nonkonformistischen  Einstellung. Sein Liedvortrag war mir schon nach dem Ende der Sendung wieder entfallen. Es hieß „Lover Boy“, aber fragt mich nicht nach mehr.

 

Also, ein durchaus gelungener Abend am alten Hafen im Osten Berlins.

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