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Erinnerungen der F. O.

Keane - Der Konzertbericht17.05.2006

Keane, das sind drei junge Musiker aus England. Ein Sänger, ein Keyboarder und ein Drummer. Wobei zu erwähnen ist, das Drummer und Keyboarder durchaus den Untertitel Backing Vocals bekommen könnten und auch der Sänger mal in die Tasten eines elektronischen Klaviers greift.

Gestern befanden sich Keane nun zum wiederholten Male in Berlin. Diesmal hatten sie sich die Aufgabe gestellt ihr neues Album (das zweite) „Under the Iron Sea“ vorzustellen. Das Konzert war schon nach kurzer Zeit ausverkauft, was jedoch vor allem daran lag, das mit dem Kesselhaus in der Kulturbrauerei eine eher kleine, gemütliche Location ausgewählt wurde. Durchaus Alternativ. Das Publikum war so um die 23. Dementsprechend gesittet ging es auch bei Einlass und Konzert ab. Schließlich ist man Indie.

 

Um 21:15 Uhr (eine Viertelstunde später als angesetzt) sollte dem aufmerksamen Zuhörer eine zunächst 40 minütige Gesangs- und Musikdarbietung bevorstehen mit Liedern aus dem neuen Album  aber auch mit Hits vom alten Album „Hopes and Fears“, ihrem Durchbruch. Das Neue war durchaus Hörenswert – schöne Melodien kombiniert mit der angenehmen Stimme von Tom. Jedoch ließen die langsamen Lieder im Konzert kein richtiges Feeling aufkommen. Langweilten eher. Da hätte man sich eher etwas schnelleres, etwas zum Hüpfen und Springen gewünscht. Doch durch die alten Lieder und schmissige Songs von „Under the Iron Sea“ wurde die Stimmung wieder gelockert.

Nach einer ca. zwanzig minütigen Zugabe war das recht kurze Konzert (knappe 60 Minuten) schon vorbei. Es hinterlässt den Zuhörer mit einem inneren Drang sich das Album nach Veröffentlichung am 09.06. so bald wie möglich zuzulegen. 

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