The LookMelli vs. Dolly I und IIPosted at 03:34, 5.10.2007Mel im Shoppingfieber, latscht durch die Schadow-Arkarden .. stoppt bei Biba.
Im Eingang hängt ein super geiler Wintermantel, witzige Schnallen und Fellaplikationen. Mel fummelt ein wenig (Mels Look: Jeans, Stoffslippers, Regen-C&A-jacke, Sportrucksack, suboptimale Frisur).
Verkäuferin (Typ Dolly Buster) kommt raus und flötet schrill:
"der kostet f ü n f h u n d e r t EURO"
Mel denkt "uups", kontert aber: "bis zu welcher Größe haben sie den denn?"
Dolly säuselt: "bis 46!"
Mel: "ok, ich probiere mal 42" (sie wollte ja nicht den Eindruck erwecken, dass 500 Euro ihren Kaufwunsch zerstören).
Der Mantel saß wie "Arsch auf Eimer" aber wie kommt Mel aus der Nummer raus? ..
Sagen, 500 Euro sind zu viel??? nee!!!! ..
Mel überlegt, streichelt die Fellaplikationen und fragt kritisch: "das ist doch Imitat oder? das ist doch nicht etwa ECHT???"
Dolly ganz stolz: "KLAR ist das echt".
Mel schaut verdutzt, macht Glotzaugen und sagt entschieden: "schade, aber meine Ethik verbietet den Kauf dieses mantels".
Dolly II kommt hinzu: "sie essen doch auch Kaninchen .. das kommt aus keiner Zucht .. !"
"klar", kontert Mel ironisch lächelnd.
Dolly II: "sie tragen doch auch Lederschuhe! "
Mel streckt die Stoffslippers nach vorne: "NEIN!"
Dolly II: "Aber Ledertaschen!"
Mel schaut auf ihren Stoffrucksack: "NEIN!"
Dolly I+II lächeln pikiert und stellen sich schützend vor die Felljacken .. hatten wohl Schiß, dass Mel gleich ihre Farbbomben alá Peta rausholt ...
Naja .. letztendlich hat sich meine Freundin eine schöne Tasche gekauft .. nicht von BIBA und aus Stoff.
Das unpraktischste Kleidungsstück der Saison (Herbst/Winter 2007/2008)Posted at 11:33, 31.08.2007Ist ganz klar die Outdoor(!)jacke (bzw. der Mantel) mit kurzen oder Dreiviertelarmen.
Sieht - zugegeben - ganz niedlich aus. Zum Beispiel in der aktuellen Mango-Reklame mit Penelope Cruz.
Aber - wo bitteschön trägt man so etwas? Bzw. bei welchem Wetter?
Ist es draussen warm, schwitzt man sich in dem dicken Winterstoff kaputt, ist es draussen kalt, frieren die (nicht bedeckten) Arme.
Trägt man etwas langarmiges darunter, ist der (optische) Effekt irgendwie dahin.
Lange Lederhandschuhe - wie man auf manchen Fotos dazu sieht (auch Penelope trägt übrigens Handschuhe)- sind zwar ganz nett anzusehen, aber meistens teuer - und gehen auch nicht überall (z. B. eher nicht in geschlossenen Räumen...).
Fazit: Wenn überhaupt - dann sollte frau sich für eine Jacke aus möglichst dünnem Stoff entscheiden. Der Stoff sollte so dünn sein, dass man immer noch einen normalen Mantel oder eine Jacke darüber ziehen kann. Das Jäckchen kann dann im Büro den Blazer ersetzen oder es kommt abends ganz elegant über einem Etuikleid zum Einsatz. Auf dem Weg dorthin kommt dann der Mantel oder die Jacke drüber.
Aber eigentlich gebe ich diesem Kleidungsstück nicht allzulange. Will sagen - ein Trend der nächstes Jahr mit Sicherheit wieder passé sein wird. Vielleicht sollte man sich das Geld lieber sparen oder in ein anderes Trendteil investieren.
Last but not least möchte ich auf ein Zitat des Designers Georgio Armini verweisen
Wer sagt, dass die Amis nur blöde Gesetze haben?Posted at 05:39, 30.08.2007Manchmal kommt, wie man hier sieht, ja doch mal etwas Sinnvolles dabei heraus:
DAS wäre doch mal ein nachahmungswürdiges Gesetz*.
» Verbot von Baggy-Pants beschlossen (GMX)
Andererseits gehöre ich altersmässig ganz sicher nicht zur Zielgruppe der Baggy-Pant-Träger. Wer weiss: Vielleicht würde ein 14jähriges Mädel das ganz anders sehen. Was ich mich allerdings trotzdem frage, ist: Wie zum Teufel hält das? Das müsste doch eigentlich runterrutschen...so rein anatomisch mein ich... Befestigen die Jungs die Hosen vielleicht mit doppelseitigem Klebeband (so wie einige Damen ihre Abendkleider, damit das Dekolté nicht rausrutscht)? Hmmm....wollte mir bisher keiner verraten.
*: Nee ihr kleinen Jungs, ich will Euch nichts verbieten, nicht wirklich jedenfalls. Zieht ruhig weiter Eure komischen Hosen an. Wenns Euch Spaß macht. Ich kann ja immer noch nach Amiland auswandern...
Wohntrends 2007Posted at 04:32, 18.01.2007 Seitletzten Montag findet auf dem Gelände der Messe Köln wieder dieIMM statt. Rund 1.400 Aussteller aus über 50 Nationen bieten inelf Hallen Fachbesuchern und Interessierten einen Überblick über dasgesamte Spektrum der Möbelwelt: von klassisch bis hin zu futuristisch.Rund 130.000 Besucher aus 125 Ländern werden erwartet. Mit "Design Talents" stellt die IMM erstmalig eine eigene Halle ausschließlich für den Designernachwuchs zur Verfügung. Die IMM ist am Samstag den 20. sowie am Sonntag den 21. Januar auch für Nicht-Fachbesucher geöffnet. Parallel zur IMM läuft auch dieses Jahr in diversen Locations in Köln die Ausstellung "Passagen", die sich ebenfalls mit dem Thema Interieur beschäftigt. ? Bildergalerie von der IMM 2007 (Handelsblatt). 5aead92f5d747b79fd7fcafb0cd88f74
Das Produkt des Jahres 2006Posted at 05:07, 15.05.2006Bei einer potentiellen Wahl zum "Produkt des Jahres 2006" gäbe es in der Rubrik Körperpflege vermutlich schon jetzt einen Gewinner:
die "Sunshine Bodylotion" von Dove.
Egal, wohin man schaut (oder nachfragt), das Zeugs ist wirklich überall ausverkauft. Die Nachfrage ist riesengroß und der Hersteller kommt schon seit Wochen mit der Nachlieferung nicht mehr nach. Offenbar hat niemand mit diesem durchschlagenden Erfolg gerechnet.
Es ist ja auch wirklich eine tolle Idee - die Symbiose aus einem leichten(!) Selbstbräuner und feuchtigkeitsspendenden Bodylotion. Im Gegensatz zu einem gewöhnlichen Selbstbräuner bräunt diese Lotion nämlich so dezent, dass nach Eintritt der Bräunungswirkung mit weniger unangenehmen Überraschungen zu rechnen ist. Also keine Angst mehr vor Streifen oder dem "Milka-Kuh-Effekt". Man verwendet die Lotion täglich - oder wie ich - ca. alle 2-3 Tage und hält somit konstant eine gewisse Grundbräune. Zusätzliches Eincremen mit einer feuchtigkeitsspendenden Bodylotion ist nicht mehr nötig. Und wenn's doch mal etwas "mehr" sein soll, peppe ich das ganze zwischendurch auch mal mit einem normalen Selbstbräuner auf.
Der einzige Nachteil: Die geringe Ergiebigkeit; d.h. die Flasche ist immer sehr schnell leer. Dadurch muß man häufig Nachschub kaufen und das geht natürlich ins Geld. Der Verkauf von "Familienpackungen" in Maxisize wäre deshalb sicherlich keine schlechte Idee.
Irgendwie ist es ja ein wenig ungerecht, diese Dominanz der Marke "Dove". War doch "bebe Young Care" mit "Holiday Skin" der Erste, der mit einem solchen Produkt auf den Markt trat (zumindest der erste, der damit im Werbefernsehen erschien). Nichtsdestotrotz ist die "Sunshine Bodylotion" von "Dove" das beliebtere Produkt. Wieso?
Mittlerweile sind auf dem Markt weitere Konkurrenzprodukte erschienen. Glücklicherweise, denn so ist trotz "Dove"-Mangel niemand gezwungen, mit quarkweißen Beinen herumzulaufen. Ich verwende zum Beispiel ein Produkt von "Loréal". Diese Bodylotion wirkt ebenfalls zufriedenstellend, ist aber etwas teurer. Auch Douglas bietet mittlerweile ein entsprechendes Produkt an, dessen Preis den des "Loréal"-Konkurrenten aber noch einmal übersteigt. Für mich also höchstens im "akuten Bräunungsnotfall" eine annehmbare Alternative.
Links zum Thema:
Foto: Lever Fabergé Deutschland GmbH
Die Modetrends für Frühling / Sommer 2006 (Teil 3: Trenchcoats)Posted at 02:44, 16.03.2006Er ist ein Evergreen. Ein Klassiker, neben der (Blue-)Jeans, der weißen Bluse und dem Bleistiftrock eines der Kleidungsstücke, die niemals unmodern werden. Er war die Berufskleidung der coolen Detektive des "Film Noir". Humphrey Bogart trug ihn, Columbo sah man niemals ohne: die Rede ist vom Trenchcoat.
Auch in der Damenmode hat sich das ehemals "männliche" Kleidungsstück längst etabliert. Kombiniert mit einer dunklen Sonnenbrille kann sich "frau" je nach Haarfarbe (und Farbe des Mantels) wie die junge Catherine Deneuve oder Audrey Hepburn fühlen. Auch Stilikone Kate Moss wurde kürzlich in einem beigen Trenchcoat gesichtet, den sie mit einem schwarzen Rolli und schwarzen Strumpfhosen kombinierte. Natürlich in der angesagten Kurzversion. Und natürlich sah sie toll darin aus.
Natürlich besitze auch ich einen Trenchcoat, genaugenommen sogar zwei. Kein Burberry-Original (das läge jenseits meiner finanziellen Möglichkeiten), aber ein beige-farbenes und ein schwarzes Exemplar mittlerer Preisklasse, dass ich mir vor ein oder zwei Jahren bei Esprit geleistet habe.
Jedenfalls sind sie nicht zu übersehen, wie sie da hängen und darauf warten, gekauft zu werden:
Trenchcoats in jeglicher Coleur: (beinahe) klassische Exemplare in beige, schwarze, khaki-farbene (passend zum Safari-Stil), Trenchcoats in knalligem rot, aber auch Pastelltöne wie rosa und hellblau sind vertreten. Es gibt Trenchcoats für Damen, Trenchcoats für Herren, Trenchcoats für Kinder und sogar welche für Babys (kein Witz). Die Auswahl ist riesengroß. Und die Preise sind (größtenteils) kulant, so dass niemand zurückstehen muss.
Übrigens: Denjenigen, die nichtsdestotrotz die Neuanschaffung eines Trenchcoats planen, empfehle ich, sich für ein Exemplar in klassischem Schnitt und Farbe zu entscheiden. Am besten natürlich in beige - oder aber schwarz. Von Pastellfarben würde ich dagegen eher abraten. Denn deren modische "Halbwertszeit" ist vermutlich eher kurz.
? Ein sehr informativer Artikel zum Thema "Trenchcoat" findet sich bei Saar-Echo.de
Frisch verliebt!Posted at 12:30, 10.03.2006Der Frühling steht bevor und ich habe mich unsterblich verliebt. Mal wieder.
Sie sind blau, sie sind aus Stoff. Der Stoff ist blau, glänzt leicht und hat ein asiatisch anmutendes Muster. Die Objekte meiner Begierde: ein Paar Pumps mit kleinen "Prinzess-"-Absätzen.
Das Problem: der Preis - natürlich. Eigentlich ist er sogar recht human (ca. 49 Euro). Aber ich habe erst kürzlich neue Schuhe für den Frühling (der immer noch auf sich warten lässt) gekauft. Ein weiteres Paar sitzt finanziell einfach nicht drin.
Jetzt versuche ich mir einzureden, dass die blauen Stoffschuhe ohnehin zu (fast) nichts aus meiner Garderobe passen würden. Solche auffälligen Schuhe, das geht nur zu etwas Schlichtem. Eine dunkelblaue Jeans vielleicht, ein- oder zweimal hochgekrempelt, dazu eine weisse Bluse oder ein schwarzer Rolli - das sähe sicher phantastisch aus. Aber sonst? OK, ich hätte noch dieses eine schwarze Kleid, doch dazu kann ich auch schwarze Pumps tragen. Das wäre dann aber schon alles an Kombinationsmöglichkeiten. Ein bisschen wenig für 49 Euro nicht wahr, nicht wahr?
Überhaupt, wie unpraktisch - Stoffschuhe. Und das bei dem ständigen Regen hier. In 0,nichts wäre der Stoff hinüber und hätte häßliche Wasserflecken. Die kleinen Absätze würden ständig zwischen den Kopfsteinpflastersteinen hängen bleiben (man würde es kaum glauben, wüsste man es nicht besser: Düsseldorf, die Modestadt - und trotzdem fast überall pfennigabsatz-feindliches Kopfsteinpflaster) und ich müßte sie ständig zum Schuster bringen. Der mich übrigens schon sehr gut kennt.
Und wie gesagt: ich habe bereits Schuhe gekauft. Praktische Schuhe, vernünftige Schuhe, Schuhe die zu vielem passen... ich habe wirklich alles, was ich brauche. Und meine zwei Schuhschränke sind voll.
Also Schluß damit: ich brauche diese Schuhe nicht. Wirklich nicht, echt nicht...., ganz bestimmt...und ich werde auch nicht die nächsten Tage ständig um dieses eine Geschäft in der Altstadt rumschleichen und mich fragen, ob ich nicht vielleicht doch....? Oscar 2006Posted at 05:43, 6.03.2006Geschafft. Das war sie, die 78-ste Verleihung der "Academy Awards of Motion Arts" (hierzulande auch bekannt als"Oscar-Verleihung"). Ich bin müde, aber noch wach. Warum müssen Oscar-Verleihungen eigentlich immer Sonntags stattfinden? Wieso nicht netterweise mal an einem Freitag oder Samstag, damit ich am nächsten Tag in der Firma kein schlechtes Gewissen haben muß, dass ich mir leichtsinnigerweise die Nacht um die Ohren geschlagen habe? Und wieso löscht dieser blöde Editor ständig meine Leerzeichen raus?
Die bevorzugte Frisur des Abends: welliges, locker zum Dutt hochgestecktes Haar. Dazu wählten die Damen (oder deren Stylisten) dezente Ohrringe vorzugsweise in Tropfenform oder alternativ ein Collier (ein besonders interessantes Exemplar sah man übrigens an Jennifer Aniston - ob diese nun nach der Trennung von Brad "Kidman-mässig" durchstartet?), selten beides zusammen (Ausnahme J. Lo, aber die geht ja bekanntlich gerne "in die vollen").
Das Schwulendrama "Brokeback Mountain" um zwei Cowboys, die sich ineinander verlieben (gespielt von Heath Ledger und Jake Gyllenhaal) wurde als Favorit für warmen Oscarregen gehandelt. Regisseur Ang Lee erhielt zwar den Oscar für die beste Regie, ansonsten war dem Film allerdings nur mäßiger Erfolg beschieden. Offenbar reicht (vorsicht Sarkasmus!!!) Homosexualität den ehrenwerten Academy-Mitgliedern als "Behinderung" heutzutage nicht mehr aus.
* Nachtrag: Ich sehe gerade, tatsächlich war Miss Bullocks Kleid nicht schwarz, sondern nachtblau.
"Prinzessin-Punk" - Hommage an eine Mode-IkonePosted at 06:25, 4.03.2006 Unter
großem Publikums- und Medieninteresse ist vor kurzem offiziell die
"Vivienne Westwood-Retrospektive" in Düsseldorf eröffnet worden. Die
Ausstellung widmet sich dem Schaffen der exzentrischen, britischen
Modedesignerin, die besonders für ihre genial-verrückten
Kleiderentwürfe und ihre "Punk"-Vergangenheit bekannt ist. Aus dem
über-30-Jährigen Schaffen der Designerin sind neben vielen originellen
Kleidungsstücken auch Schuhe, Accessoires und Videos zu sehen. Die
Ausstellung unterteilt sich in zwei Bereiche: Der erste Abschnitt
beschäftigt sich mit Westwoods Werdegang von ihren Anfängen in den
frühen 70-er bis hin zu den späten 80-er Jahren. Geboren
wurde Dame Vivienne Westwood am 8. April 1941 in Glossop, Derbyshire
unter dem Namen Vivienne Isabel Swire. Die Autodidaktin schloss weder
ein Kunst- noch ein Designstudium ab, sondern machte stattdessen eine
Ausbildung zur Grundschullehrerin. Aber die Schneiderkunst lag ihr "in
den Genen", ihr Vater stammte aus einer Schuhmacher-Familie, ihre
Mutter war Weberin. 1962 heiratete die junge Vivienne Derek Westwood,
von dem sie sich im Jahre 1965 wieder scheiden ließ. 1965
traf sie Malcolm McLaren, der ihr langjähriger Geschäfts- und
Lebenspartner werden sollte. Gemeinsam mit ihm eröffnete sie 1970 in
London ihre erste Boutique namens "Let it rock". Als Gegenpol zum
damals etablierten "fröhlichen" Hippi-Flowerpowerlook in Mode und
Kultur entwarfen und produzierten sie Kleidung, die bewusst "hässlich"
sein durfte, ja, schockieren sollte, um dadurch das Missfallen der
Jugend gegenüber dem Establishment auszudrücken. Der Punk, der alles
bisher dagewesene negieren sollte, war geboren und beeinflusste eine
ganze Generation von Jugendlichen und Musikern. Malcom McLaren gründete
und managte die Punkband "Sex Pistols", die für ihre Exzesse und den
Herointod ihres Bassisten Sid Vicious berühmt-berüchtigt werden sollte.
Später, als McLaren und Westwood eigene Wege gingen, konzentrierte sich
Mc Laren verstärkt auf die Musik, während Westwood sich voll und ganz
der Mode widmete. Seit
Anfang der neunziger Jahre gilt die Westwood auch international als
höchst anerkannte Modedesignerin. Das Modeblatt "Women's Wear Daily"
erkor sie zu einer der sechs wichtigsten Modemacher unserer Zeit. Sie
unterrichtete als Gastprofessorin an Universitäten (z.B. an der
Hochschule für Künste in Berlin) und erhielt im Laufe der Jahre
zahlreiche Auszeichnungen, u.a. "Britische Designerin" der Jahre 1990
und 1991. Im Jahre 2005 wurde sie von der Queen zur "Dame" ernannt, was
einem "Ritterschlag" entspricht. Unvergessen ihre Begegnung mit
derselben Dame im Jahre 1991 als die Westwood nicht nur die Queen,
sondern auch die Medien durch den Verzicht auf Unterwäsche unter ihrem
transparenten Kleid schockierte. Der
zweite Abschnitt der Ausstellung behandelt die Mode der Westwood von
den frühen 90ern bis hin zur Gegenwart, allerdings nicht chronologisch,
sondern nach Themen geordnet. Es geht um die Ideen und Inspirationen,
die die Entwürfe der Westwood beeinflussten. Gezeigt werden prachtvolle
Gewänder und Kleider aus unerwarteten Materialien wie z.B. ein Kostüm
aus Gummi oder ein Hochzeitskleid aus Lurexwolle. Daneben Kostüme im
britischen Country-Stil aus "bodenständigen" Materialien wie Tweed oder
Wolle. Und immer wieder Tartan (= Karostoff, der für die Herstellung
schottischer Kilts verwendet wird). Achtung vor Tradition und Kultur
paart sich mit ihrer Liebe zur Parodie und zur sexuellen Freiheit.
Westwood, die die Gewänder auf historischen Gemälde des 17. und 18.
Jahrhunderts als Inspirationsquelle studiert, kopiert diese niemals
1:1. Vielmehr greift sie einzelne Aspekte auf und interpretiert diese
neu. Den eher unbedarften Besucher mögen die Entwürfe der Westwood -
vor allem die ungewohnt starke Betonung der Hüfte und des Pos - evtl.
irritieren. Oder er empfindet diese gar als lächerlich. Betrachtet man
jedoch, inwieweit viele Ideen dieser Designerin längst unmerklich in
unsere "normale tragbare" Mode integriert wurden und inwieweit diese
dadurch beeinflusst wurde, kommt man nicht umhin, ihrer unglaublichen
Ideenvielfalt und Kreativität Bewunderung zu zollen. Im
Laufe des Abends hatte das begeisterte Publikum dann schließlich auch
noch Gelegenheit, die Künstlerin live zu erleben. Überraschend wenig
"punkig" trat sie auf. In ihrem eleganten dunkelgrauen, keinesfalls
transparenten(!) Kleid und dem hochgesteckten Haar wirkte sie eher wie
eine "richtige" Hoheit und weniger wie eine rebellische "Prinzessin"
des Punk. Sieht man von den kleinen silbernen Teufels-Hörnchen ab, die
sie auf ihrem Haar trug ;-) Fazit: Eine bunte, unterhaltsame und lehrreiche Ausstellung für jeden, der Lust hat auf modische Zeitgeschichteund das Leben und Schaffen dieser interessanten Persönlichkeit. Die Ausstellung läuft noch bis zum 14. Mai 2006 im NRW-Forum in Düsseldorf. Weiterführende Links zum Thema: ? Homepage Forum NRW ? Eine komplette Biografie findet sich auf der offiziellen Homepage der Designerin. ? Umfangreiche Informationen über die die Designerin bei Wikipedia ? Eine sehr schöne Biografie auf der Seite der "Ceiberweiber". ? mehr über die Sex Pistols bei Laut.de Frühling, Sommer, Herbst und WinterPosted at 11:40, 1.03.2006Wissen Sie eigentlich, welcher Farbtyp Sie sind? Ich denke, man sollte (fast) alles mal mitgemacht haben. Und die ca. 40 Euro, die es gekostet hat, war mir der Spaß wert. Außerdem wollte ich, nachdem ich schon einige Artikel in Frauenzeitschriften darüber gelesen hatte, endlich einmal wissen, welcher Farbtyp ich denn nun wirklich bin. Der VHS-Kurs lief über ein Wochenende. Ein paar Stunden am Samstag, an denen der Dozent den jeweiligen Farbtyp der Teilnehmerinnen bestimmte. Am nächsten Tag, dem Sonntag, sollten wir uns in unsere beste "Kluft" werfen, die dann vom Dozenten beurteilt wurde. Für die Typdiagnose wird man mit verdecktem Haar vor einem großen Spiegel platziert. Anhand farbiger Tücher, die einem abwechselnd unter das Kinn gehalten werden, bestimmt der Dozent den Farbtyp. Die Farbberatung unterscheidet zwischen vier verschiedenen Typen:
Ich muss zugeben, so hundertprozentig hat er mich nicht überzeugt. Zwar sagte er, dass ich, weil ich ein relativ dunkler Typ bin, doch eher als "gemäßigter Sommertyp mit Tendenz zum Herbst" einzustufen sei. Das heißt "etwas khaki ab und an" sei mir erlaubt. Aber in den "sommerlichen" Pastells fühle ich mich nach wie vor nicht besonders wohl. Und auf die Farbe Schwarz zu verzichten, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen.
Linktipps zum Thema Farbberatung:
? Cosmopolitan: Typ Typ hurra! http://www.cosmopolitan.de/beauty/farbtypen.html ? Amica: Das paßt zu Ihrem Typ http://amica.msn.de/mode_design/style-guide/farboutfits ? Farbberatung bei Quelle http://www.quelle.at/farbberatung/index.asp?sparte=1746
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