The Look


Der Fashion & Beauty Weblog.

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Melli vs. Dolly I und II

Posted at 03:34, 5.10.2007

Mel im Shoppingfieber, latscht durch die Schadow-Arkarden .. stoppt bei Biba.
Im Eingang hängt ein super geiler Wintermantel, witzige Schnallen und Fellaplikationen. Mel fummelt ein wenig (Mels Look: Jeans, Stoffslippers, Regen-C&A-jacke, Sportrucksack, suboptimale Frisur). 
Verkäuferin (Typ Dolly Buster) kommt raus und flötet schrill:
"der kostet   f ü n f h u n d e r t   EURO"
Mel denkt "uups", kontert aber: "bis zu welcher Größe haben sie den denn?"
Dolly säuselt: "bis 46!"
Mel: "ok, ich probiere mal 42" (sie wollte ja nicht den Eindruck erwecken, dass 500 Euro ihren Kaufwunsch zerstören).
Der Mantel saß wie "Arsch auf Eimer" aber wie kommt Mel aus der Nummer raus? ..
Sagen, 500 Euro sind zu viel??? nee!!!! ..
 
Mel überlegt, streichelt die Fellaplikationen und fragt kritisch: "das ist doch Imitat oder? das ist doch nicht etwa ECHT???"
Dolly ganz stolz: "KLAR ist das echt".
Mel schaut verdutzt, macht Glotzaugen und sagt entschieden: "schade, aber meine Ethik verbietet den Kauf dieses mantels".
 
Dolly II kommt hinzu: "sie essen doch auch Kaninchen .. das kommt aus keiner Zucht .. !"
"klar", kontert Mel ironisch lächelnd.
Dolly II: "sie tragen doch auch Lederschuhe! "
Mel streckt die Stoffslippers nach vorne: "NEIN!"
Dolly II: "Aber Ledertaschen!"
Mel schaut auf ihren Stoffrucksack: "NEIN!" 
Dolly I+II lächeln pikiert und stellen sich schützend vor die Felljacken .. hatten wohl Schiß, dass Mel gleich ihre Farbbomben alá Peta rausholt ... 

Naja .. letztendlich hat sich meine Freundin eine schöne Tasche gekauft .. nicht von BIBA und aus Stoff.

Das unpraktischste Kleidungsstück der Saison (Herbst/Winter 2007/2008)

Posted at 11:33, 31.08.2007

Ist ganz klar die Outdoor(!)jacke (bzw. der Mantel) mit kurzen oder Dreiviertelarmen.

 

Sieht - zugegeben - ganz niedlich aus. Zum Beispiel in der aktuellen Mango-Reklame mit Penelope Cruz.

 

» mal ein Beispiel (Mango)

 

Aber - wo bitteschön trägt man so etwas? Bzw. bei welchem Wetter?

 

Ist es draussen warm, schwitzt man sich in dem dicken Winterstoff kaputt, ist es draussen kalt, frieren die (nicht bedeckten) Arme.

 

Trägt man etwas langarmiges darunter, ist der (optische) Effekt irgendwie dahin.

 

Lange Lederhandschuhe - wie man auf manchen Fotos dazu sieht (auch Penelope trägt übrigens Handschuhe)- sind zwar ganz nett anzusehen, aber meistens teuer - und gehen auch nicht überall (z. B. eher nicht in geschlossenen Räumen...).

 

Fazit: Wenn überhaupt - dann sollte frau sich für eine Jacke aus möglichst dünnem Stoff entscheiden. Der Stoff sollte so dünn sein, dass man immer noch einen normalen Mantel oder eine Jacke darüber ziehen kann. Das Jäckchen kann dann im Büro den Blazer ersetzen oder es kommt abends ganz elegant über einem Etuikleid zum Einsatz. Auf dem Weg dorthin kommt dann der Mantel oder die Jacke drüber.

 

Aber eigentlich gebe ich diesem Kleidungsstück nicht allzulange. Will sagen - ein Trend der nächstes Jahr mit Sicherheit wieder passé sein wird. Vielleicht sollte man sich das Geld lieber sparen oder in ein anderes Trendteil investieren.

 

Last but not least möchte ich auf ein Zitat des Designers Georgio Armini verweisen

"Ist ein Kleidungsstück völlig unpraktisch, kann es auch nicht wirklich schön sein" (gesehen bei voque.de)

 


Wer sagt, dass die Amis nur blöde Gesetze haben?

Posted at 05:39, 30.08.2007

Manchmal kommt, wie man hier sieht, ja doch mal etwas Sinnvolles dabei heraus:

 

DAS wäre doch mal ein nachahmungswürdiges Gesetz*.


» Verbot von Baggy-Pants beschlossen (GMX)

 

Hier hat das Klebeband wohl versagt...Ich hab mich schon länger gefragt, was diese merkwürdigen tiefsitzenden Hosen sollen. Soll das etwa sexy sein? Also ich bin ja eine Frau und ich finde es nicht besonders ansprechend, wenn über dem Hosenbund die Unterhose oder gar die Kimme herauslukt. Eher unästhetisch anzusehen - und zudem nicht sonderlich originell.

Andererseits gehöre ich altersmässig ganz sicher nicht zur Zielgruppe der Baggy-Pant-Träger. Wer weiss: Vielleicht würde ein 14jähriges Mädel das ganz anders sehen. Was ich mich allerdings trotzdem frage, ist: Wie zum Teufel hält das? Das müsste doch eigentlich runterrutschen...so rein anatomisch mein ich...

Befestigen die Jungs die Hosen vielleicht mit doppelseitigem Klebeband (so wie einige Damen ihre Abendkleider, damit das Dekolté nicht rausrutscht)? Hmmm....wollte mir bisher keiner verraten.

 

*: Nee ihr kleinen Jungs, ich will Euch nichts verbieten, nicht wirklich jedenfalls. Zieht ruhig weiter Eure komischen Hosen an. Wenns Euch Spaß macht. Ich kann ja immer noch nach Amiland auswandern...

 

 

 


Wohntrends 2007

Posted at 04:32, 18.01.2007

Seitletzten Montag findet auf dem Gelände der Messe Köln wieder dieIMM statt. Rund 1.400 Aussteller aus über 50 Nationen bieten inelf Hallen Fachbesuchern und Interessierten einen Überblick über dasgesamte Spektrum der Möbelwelt: von klassisch bis hin zu futuristisch.Rund 130.000 Besucher aus 125 Ländern werden erwartet.

Mit "Design Talents" stellt die IMM erstmalig eine eigene Halle ausschließlich für den Designernachwuchs zur Verfügung.

Die IMM ist am Samstag den 20. sowie am Sonntag den 21. Januar auch für Nicht-Fachbesucher geöffnet.

Parallel zur IMM läuft auch dieses Jahr in diversen Locations in Köln die Ausstellung "Passagen", die
sich ebenfalls mit dem Thema Interieur beschäftigt.

Bildergalerie von der IMM 2007 (Handelsblatt).
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Das Produkt des Jahres 2006

Posted at 05:07, 15.05.2006

Bei einer potentiellen Wahl zum "Produkt des Jahres 2006" gäbe es in der Rubrik Körperpflege vermutlich schon jetzt einen Gewinner:

 

die "Sunshine Bodylotion" von Dove.

 

Egal, wohin man schaut (oder nachfragt), das Zeugs ist wirklich überall ausverkauft. Die Nachfrage ist riesengroß und der Hersteller kommt schon seit Wochen mit der Nachlieferung nicht mehr nach. Offenbar hat niemand mit diesem durchschlagenden Erfolg gerechnet. 

 

Es ist ja auch wirklich eine tolle Idee - die Symbiose aus einem leichten(!) Selbstbräuner und feuchtigkeitsspendenden Bodylotion. Im Gegensatz zu einem gewöhnlichen Selbstbräuner bräunt diese Lotion nämlich so dezent, dass nach Eintritt der Bräunungswirkung mit weniger unangenehmen Überraschungen zu rechnen ist. Also keine Angst mehr vor Streifen oder dem "Milka-Kuh-Effekt".

Man verwendet die Lotion täglich - oder wie ich - ca. alle 2-3 Tage und hält somit konstant eine gewisse Grundbräune. Zusätzliches Eincremen mit einer feuchtigkeitsspendenden Bodylotion ist nicht mehr nötig. Und wenn's doch mal etwas "mehr" sein soll, peppe ich das ganze zwischendurch auch mal mit einem normalen Selbstbräuner auf.

 

Der einzige Nachteil: Die geringe Ergiebigkeit; d.h. die Flasche ist immer sehr schnell leer. Dadurch muß man häufig Nachschub kaufen und das geht natürlich ins Geld. Der Verkauf von "Familienpackungen" in Maxisize wäre deshalb sicherlich keine schlechte Idee.

 

Irgendwie ist es ja ein wenig ungerecht, diese Dominanz der Marke "Dove". War doch "bebe Young Care" mit "Holiday Skin" der Erste, der mit einem solchen Produkt auf den Markt trat (zumindest der erste, der damit im Werbefernsehen erschien). Nichtsdestotrotz ist die "Sunshine Bodylotion" von "Dove" das beliebtere Produkt. Wieso?

 

Möglicherweise ist deren Print- und TV-Werbung (die mit den "Normalo"-Frauen) für die Masse einfach ansprechender. "bebe Young Care" erweckt dagegen den Eindruck, sich ausschließlich an Teenager zu wenden. Und außerdem eher für das Gesicht gedacht zu sein (und nicht etwa für den Körper), was nicht stimmt, denn auch zu der Serie "Holiday Skin" gehört eine Bodylotion. Zusätzlich vermutet man aufgrund der pastelligen Verpackung - und auch wiederum der Werbung - dass "Holiday Skin" nicht stark genug bräunt. Denn "dezent" hin- oder her: Sehen soll man die Bräune schon!

 

Mittlerweile sind auf dem Markt weitere Konkurrenzprodukte erschienen. Glücklicherweise, denn so ist trotz "Dove"-Mangel niemand gezwungen, mit quarkweißen Beinen herumzulaufen. Ich verwende zum Beispiel ein Produkt von "Loréal". Diese Bodylotion wirkt ebenfalls zufriedenstellend, ist aber etwas teurer. Auch Douglas bietet mittlerweile ein entsprechendes Produkt an, dessen Preis den des "Loréal"-Konkurrenten aber noch einmal übersteigt. Für mich also höchstens im "akuten Bräunungsnotfall" eine annehmbare Alternative.

 

 

Links zum Thema:

 

? www.dove.de

? www.bebe.de

? www.loreal.de

 

 

Foto: Lever Fabergé Deutschland GmbH

 

 


Die Modetrends für Frühling / Sommer 2006 (Teil 3: Trenchcoats)

Posted at 02:44, 16.03.2006

Er ist ein Evergreen. Ein Klassiker, neben der (Blue-)Jeans, der weißen Bluse und dem Bleistiftrock eines der Kleidungsstücke, die niemals unmodern werden. Er war die Berufskleidung der coolen Detektive des "Film Noir". Humphrey Bogart trug ihn, Columbo sah man niemals ohne: die Rede ist vom Trenchcoat.

 

Die Merkmale eines Trenchcoats sind Manschettenriemen, Schulterklappen und Bindegürtel. Ursprünglich erfunden als Regenschutzmantel für die Soldaten im ersten Weltkrieg, avancierte der strapazierfähige Mantel schnell zum beliebten Kleidungsstück für "jedermann".

 

Auch in der Damenmode hat sich das ehemals "männliche" Kleidungsstück längst etabliert. Kombiniert mit einer dunklen Sonnenbrille kann sich "frau" je nach Haarfarbe (und Farbe des Mantels) wie die junge Catherine Deneuve oder Audrey Hepburn fühlen. Auch Stilikone Kate Moss wurde kürzlich in einem beigen Trenchcoat gesichtet, den sie mit einem schwarzen Rolli und schwarzen Strumpfhosen kombinierte. Natürlich in der angesagten Kurzversion. Und natürlich sah sie toll darin aus.

 

Der Trenchcoat ist der ideale Übergangsmantel. Er geht immer; wer ihn trägt, wirkt stets korrekt gekleidet. Er paßt zur Hose wie auch zum Kleid. Selbst das eine oder andere unerwünschte Pfund zuviel auf den Hüften wird bei Bedarf geschickt kaschiert. Offen getragen wirkt er lässig, mit geschlossenem Bindegürtel zaubert er eine Traumtaille. Ein praktisches Basisteil, unverzichtbar in jeder Grundgarderobe.

 

Natürlich besitze auch ich einen Trenchcoat, genaugenommen sogar zwei. Kein Burberry-Original (das läge jenseits meiner finanziellen Möglichkeiten), aber ein beige-farbenes und ein schwarzes Exemplar mittlerer Preisklasse, dass ich mir vor ein oder zwei Jahren bei Esprit geleistet habe.

 

Was allerdings dieses Jahr in den Geschäften zu sehen ist, ist der absolute Wahnsinn! Vielleicht liegt es an der voraussichtlichen Dominanz von Kleidern und Röcken gegenüber Hosen in der kommenden (wenn sie denn endlich kommt...) Frühlings-Saison. Denn dazu sind Mäntel meist vorteilhafter als Jacken.

 

Jedenfalls sind sie nicht zu übersehen, wie sie da hängen und darauf warten, gekauft zu werden:

 

Trenchcoats in jeglicher Coleur: (beinahe) klassische Exemplare in beige, schwarze, khaki-farbene (passend zum Safari-Stil), Trenchcoats in knalligem rot, aber auch Pastelltöne wie rosa und hellblau sind vertreten. Es gibt Trenchcoats für Damen, Trenchcoats für Herren, Trenchcoats für Kinder und sogar welche für Babys (kein Witz). Die Auswahl ist riesengroß. Und die Preise sind (größtenteils) kulant, so dass niemand zurückstehen muss.

 

Was im vergangenen Winter die Uniformjacke war, wird im kommenden Frühling der Trenchcoat sein. Das, was wirklich jede(r) tragen wird - zumindest wenn es nach den Einkäufern geht. Wer also Wert auf ein wenig (modische) Individualität legt, sollte seinen Trench dieses Jahr im Schrank lassen. Schade eigentlich, denn so ein Teil ist wirklich sehr, sehr praktisch...

 

Übrigens: Denjenigen, die nichtsdestotrotz die Neuanschaffung eines Trenchcoats planen, empfehle ich, sich für ein Exemplar in klassischem Schnitt und Farbe zu entscheiden. Am besten natürlich in beige - oder aber schwarz. Von Pastellfarben würde ich dagegen eher abraten. Denn deren modische "Halbwertszeit" ist vermutlich eher kurz.

 

? Ein sehr informativer Artikel zum Thema "Trenchcoat" findet sich bei Saar-Echo.de

 

 


Frisch verliebt!

Posted at 12:30, 10.03.2006

Der Frühling steht bevor und ich habe mich unsterblich verliebt. Mal wieder.

 

Sie sind blau, sie sind aus Stoff. Der Stoff ist blau, glänzt leicht und hat ein asiatisch anmutendes Muster. Die Objekte meiner Begierde: ein Paar Pumps mit kleinen "Prinzess-"-Absätzen. 

 

Das Problem: der Preis - natürlich. Eigentlich ist er sogar recht human (ca. 49 Euro). Aber ich habe erst kürzlich neue Schuhe für den Frühling (der immer noch auf sich warten lässt) gekauft. Ein weiteres Paar sitzt finanziell einfach nicht drin.

 

Jetzt versuche ich mir einzureden, dass die blauen Stoffschuhe ohnehin zu (fast) nichts aus meiner Garderobe passen würden. Solche auffälligen Schuhe, das geht nur zu etwas Schlichtem. Eine dunkelblaue Jeans vielleicht, ein- oder zweimal hochgekrempelt, dazu eine weisse Bluse oder ein schwarzer Rolli - das sähe sicher phantastisch aus. Aber sonst? OK, ich hätte noch dieses eine schwarze Kleid, doch dazu kann ich auch schwarze Pumps tragen. Das wäre dann aber schon alles an Kombinationsmöglichkeiten. Ein bisschen wenig für 49 Euro nicht wahr, nicht wahr?

 

Überhaupt, wie unpraktisch - Stoffschuhe. Und das bei dem ständigen Regen hier. In 0,nichts wäre der Stoff hinüber und hätte häßliche Wasserflecken. Die kleinen Absätze würden ständig zwischen den Kopfsteinpflastersteinen hängen bleiben (man würde es kaum glauben, wüsste man es nicht besser: Düsseldorf, die Modestadt - und trotzdem fast überall pfennigabsatz-feindliches Kopfsteinpflaster) und ich müßte sie ständig zum Schuster bringen. Der mich übrigens schon sehr gut kennt.

 

Und wie gesagt: ich habe bereits Schuhe gekauft. Praktische Schuhe, vernünftige Schuhe, Schuhe die zu vielem passen... ich habe wirklich alles, was ich brauche. Und meine zwei Schuhschränke sind voll.

 

Also Schluß damit: ich brauche diese Schuhe nicht. Wirklich nicht, echt nicht...., ganz bestimmt...und ich werde auch nicht die nächsten Tage ständig um dieses eine Geschäft in der Altstadt rumschleichen und mich fragen, ob ich nicht vielleicht doch....?


Oscar 2006

Posted at 05:43, 6.03.2006

Geschafft.  Das war sie, die 78-ste Verleihung der "Academy Awards of Motion Arts" (hierzulande auch bekannt als"Oscar-Verleihung"). Ich bin müde, aber noch wach. Warum müssen Oscar-Verleihungen eigentlich immer Sonntags stattfinden? Wieso nicht netterweise mal an einem Freitag oder Samstag, damit ich am nächsten Tag in der Firma kein schlechtes Gewissen haben muß, dass ich mir leichtsinnigerweise die Nacht um die Ohren geschlagen habe? Und wieso löscht dieser blöde Editor ständig meine Leerzeichen raus?

Wie auch immer -

Die wichtigsten Oscars gingen dieses Jahr an:

- männliche Nebenrolle: George Clooney (jawohl liebe Mädels! "unser" Clooney-George hat's gepackt! :-))
- weibliche Nebenrolle: Rachel Weisz
- männliche Hauptrolle: Philip Seymour Hofman (mit Quäkstimme in "Capote")
- weibliche Hauptrolle: Reese Witherspoon (June Carter in "Walk the line")
- beste Regie: Ang Lee (für "Brokeback Mountain")
- bester Film: L.A. Crash (der Film war mir bis gestern abend völlig unbekannt)

Enttäuschend für Modeinteressierte: die diesjährige "Preshow" auf PRO7 (=  der Einlauf der Stars auf dem roten Teppich). Statt glamouröser Roben gab es nämlich hauptsächlich "Blabla" der US-Moderatoren. Also nicht auszuschließen, dass mir dadurch das eine oder andere interessante Modell entgangen ist.

Modisch gesehen überwog bei den weiblichen Stars dezentes Understatement. Die dominierende Farbe des Abends - und zwar mit Abstand! schwarz, schwarz und nochmals schwarz. Offenbar wollten die Damen "auf Nummer Sicher gehen", denn schwarz geht ja bekanntlich immer. Lieblingsmaterial: Satin.

Im Gegensatz zu den schulter-und trägerfreien Corsagen des Vorjahres wurden dieses Jahr allerdings wieder Träger gesichtet, gerne auch in etwas breiterer, auffälliger oder (wie im Fall von Charlize Theron mit einer Schleife) sogar betonter Form. Die Rockform variierte von eng bis hin zu weit-ausgestellt im 50-er Jahre-Petticoat-Stil.

Außer Miss Theron trugen auch noch schwarz (kein Anspruch auf Vollständigkeit): Hillary Swank, Jennifer Aniston, Queen Latifah, Sandra Bullock*, Rachel Weisz und Felicity Huffmann.

 

Die bevorzugte Frisur des Abends: welliges, locker zum Dutt hochgestecktes Haar. Dazu wählten die Damen (oder deren Stylisten) dezente Ohrringe vorzugsweise in Tropfenform oder alternativ ein Collier (ein besonders interessantes Exemplar sah man übrigens an Jennifer Aniston - ob diese nun nach der Trennung von Brad "Kidman-mässig" durchstartet?), selten beides zusammen (Ausnahme J. Lo, aber die geht ja bekanntlich gerne "in die vollen").

Tops und Flops:

Positiv aufgefallen ist mir Nicole Kidman in ihrem natur-weissen Kleid. Dazu trug sie ihr Haar diesmal offen und glattgeföhnt, was ihr etwas"mädchenhaftes" gab. Als einzigen Schmuck dazu Ohringe - eine elegante, schlanke Erscheinung.

Einen ähnlichen Farbton wie das der Kidman hatte das Kleid der bezaubernden, diesjährigen Oscar-Gewinnerin Reese-Witherspoon, allerdings war ihres mit Applikationen versehen, deren Farbton ich nicht genau einordnen konnte (grün? gold?). Ihr wieder erblondetes Haar trug sie locker hochgesteckt. Als Schmuck dazu ebenfalls eher dezente Ohrringe.

Salma Hayeks Satinkleid - wieder einmal in blau (das ist offenbar "ihre"Farbe) - besass zwei breite Träger, die sich jedoch nur eine einzige Schulter teilten. Dazu trug sie ihr langes, schwarzes Haar gewellt und offen.

Schlagt mich von mir aus, aber ich mag auch das satte Oliv von J. Lo's opulenter Robe, es bildete einen hervorragenden Kontrast zu ihrem gebräunten Teint (die Farbe hätte mir sicher auch gestanden, den grün ist meine Farbe;-)).

Supersüss und beneidenswert schlank (angeblich hält sie ja bereits seit ihrem zwölften Lebensjahr strengste Diät - aber eigentlich bin ich nur neidisch): Jessica Alba in ihrem goldenen Kleid (hatte sie etwa Schwierigkeiten mit ihrer evtl. zu langen Schleppe?).

Nicht nur elegant, sondern auch sehr sympathisch wirkte die im siebten Monat schwangere Oscar-Gewinnerin Rachel Weisz. Ihr Kleid schwarz, in der (für Schwangere günstigen) Empireform. Dazu wiederum locker hochgestecktes Haar.

"Desperate Housewife" Felicity Huffmann, die für ihre Rolle als Transsexueller in "Transamerica" nominiert war, versuchte sich offenbar zum Ausgleich bei den Oscars besonders weiblich zu geben. Der Ausschnitt ihres Kleides war aufsehenerregend, aber ich fands gut.

Im grenzwertigen Bereich mal wieder Charlize Theron. Einerseits hübsch wie immer, aber was sollte man von der riesigen Schleife auf der Schulter halten? Ist doch irgendwie "tantig", oder?

Auch so eine Sache: das sonnengelbe Kleid von Heath Ledgers Freundin (oder Frau?) Michelle Williams. Ähm...soll man nun ihren Mut zur Farbe bewundern (gerade bei dem ganzen Schwarz-Einerlei der anderen Damen) oder das Teil einfach scheußlich finden?


Auch nicht besonders toll das Outfit von Jungstar Keira Knightley - im Gegensatz zu den anderen weiblichen Stars wirkte sie etwas grell geschminkt. Und das bordeauxrote Kleid fand ich eher phantasielos.

Nun zu den Flops: Da mir das Defilée am rotenTeppich wie bereits erwähnt größtenteils vorbehalten wurde, ist diesmal nicht allzu viel wirklich Scheußliches aufgefallen (ich bin auf die Fotos der Online-Medien gespannt).

Neben dem vielen Schwarz des Abends sah man recht häufig sogenannte"Nude-Töne" wie beige, natur-weiss oder eben "hautfarben" (nude =nackt). Je nach gewählter Farbe des Stoffes und nach eigenem Hautton kann das gutgehen. Und toll aussehen - oder auch nicht.
Gelungen ist es z. B. bei Uma Thurman, einfach klasse, so wunderschön sah sie schon lange nicht mehr aus. Weniger gut allerdings bei Naomi Watts (die weibliche Hauptdarstellerin aus"King Kong"). Ihr Kleid - ein zerfleddertes Etwas (was ist passiert? ist es versehentlich im Papierschredder gelandet?), dessen Farbe der ihrer Haut viel zu nahe kam. Sie hätte sich wohl besser von ihrer angeblich besten Freundin Nicole Kidman beraten lassen sollen.

Dieses Outfit wurde allerdings noch getoppt von Dolly Partons Bühnenauftritt. Wie soll ich es sagen? - möchte mich nur so weit äußern: Die ganze Erscheinung hatte so etwas "comic-mässiges" - diese merkwürdigen, unnatürlichen Proportionen, das Gesicht...oder war einfach nur der Schnitt des weißen Bühnenanzugs ungünstig?


Sonst noch erwähnenswert:

 

Das Schwulendrama "Brokeback Mountain" um zwei Cowboys, die sich ineinander verlieben (gespielt von Heath Ledger und Jake Gyllenhaal) wurde als Favorit für warmen Oscarregen gehandelt. Regisseur Ang Lee erhielt zwar den Oscar für die beste Regie, ansonsten war dem Film allerdings nur mäßiger Erfolg beschieden. Offenbar reicht (vorsicht Sarkasmus!!!) Homosexualität den ehrenwerten Academy-Mitgliedern als "Behinderung" heutzutage nicht mehr aus.


Scherzkeks Ben Stiller als "unsichtbarer" Laudator demonstrierte im grünen Catsuit, dass es auch einen grünen Hintergrund braucht, wenn man wirklich "unsichtbar" sein möchte. Witzig.


Daneben der Auftritt der Diva Lauren Bacall sowie die Auszeichnung des Regisseurs Robert Altmann mit dem Ehrenoscar.
Ebenfalls mal wieder auf der Bühne: Dustin Hoffmann (sah aus wie immer), der göttliche Jack Nicholson (der ist allerdings alt geworden), Tom Hanks (mit längerem Haar), der das Orchester mit seiner Redefreude (scheinbar) in den Wahnsinn trieb, Samuel L. Jackson, Keanu Reeves (lecker ;-)), Matt Dillon (lange nicht mehr gesehen, hat sich aber gut gehalten), Meryll Streep (dito) und Lilli Tomlin.

So, ab ins Bett und gute N8.  

 

* Nachtrag: Ich sehe gerade, tatsächlich war Miss Bullocks Kleid nicht schwarz, sondern nachtblau.

 


 


"Prinzessin-Punk" - Hommage an eine Mode-Ikone

Posted at 06:25, 4.03.2006

Unter großem Publikums- und Medieninteresse ist vor kurzem offiziell die "Vivienne Westwood-Retrospektive" in Düsseldorf eröffnet worden. Die Ausstellung widmet sich dem Schaffen der exzentrischen, britischen Modedesignerin, die besonders für ihre genial-verrückten Kleiderentwürfe und ihre "Punk"-Vergangenheit bekannt ist. Aus dem über-30-Jährigen Schaffen der Designerin sind neben vielen originellen Kleidungsstücken auch Schuhe, Accessoires und Videos zu sehen. Die Ausstellung unterteilt sich in zwei Bereiche: Der erste Abschnitt beschäftigt sich mit Westwoods Werdegang von ihren Anfängen in den frühen 70-er bis hin zu den späten 80-er Jahren.

Geboren wurde Dame Vivienne Westwood am 8. April 1941 in Glossop, Derbyshire unter dem Namen Vivienne Isabel Swire. Die Autodidaktin schloss weder ein Kunst- noch ein Designstudium ab, sondern machte stattdessen eine Ausbildung zur Grundschullehrerin. Aber die Schneiderkunst lag ihr "in den Genen", ihr Vater stammte aus einer Schuhmacher-Familie, ihre Mutter war Weberin. 1962 heiratete die junge Vivienne Derek Westwood, von dem sie sich im Jahre 1965 wieder scheiden ließ.1965 traf sie Malcolm McLaren, der ihr langjähriger Geschäfts- und Lebenspartner werden sollte. Gemeinsam mit ihm eröffnete sie 1970 in London ihre erste Boutique namens "Let it rock". Als Gegenpol zum damals etablierten "fröhlichen" Hippi-Flowerpowerlook in Mode und Kultur entwarfen und produzierten sie Kleidung, die bewusst "hässlich" sein durfte, ja, schockieren sollte, um dadurch das Missfallen der Jugend gegenüber dem Establishment auszudrücken. Der Punk, der alles bisher dagewesene negieren sollte, war geboren und beeinflusste eine ganze Generation von Jugendlichen und Musikern. Malcom McLaren gründete und managte die Punkband "Sex Pistols", die für ihre Exzesse und den Herointod ihres Bassisten Sid Vicious berühmt-berüchtigt werden sollte. Später, als McLaren und Westwood eigene Wege gingen, konzentrierte sich Mc Laren verstärkt auf die Musik, während Westwood sich voll und ganz der Mode widmete.

Seit Anfang der neunziger Jahre gilt die Westwood auch international als höchst anerkannte Modedesignerin. Das Modeblatt "Women's Wear Daily" erkor sie zu einer der sechs wichtigsten Modemacher unserer Zeit. Sie unterrichtete als Gastprofessorin an Universitäten (z.B. an der Hochschule für Künste in Berlin) und erhielt im Laufe der Jahre zahlreiche Auszeichnungen, u.a. "Britische Designerin" der Jahre 1990 und 1991. Im Jahre 2005 wurde sie von der Queen zur "Dame" ernannt, was einem "Ritterschlag" entspricht. Unvergessen ihre Begegnung mit derselben Dame im Jahre 1991 als die Westwood nicht nur die Queen, sondern auch die Medien durch den Verzicht auf Unterwäsche unter ihrem transparenten Kleid schockierte.

Der zweite Abschnitt der Ausstellung behandelt die Mode der Westwood von den frühen 90ern bis hin zur Gegenwart, allerdings nicht chronologisch, sondern nach Themen geordnet. Es geht um die Ideen und Inspirationen, die die Entwürfe der Westwood beeinflussten. Gezeigt werden prachtvolle Gewänder und Kleider aus unerwarteten Materialien wie z.B. ein Kostüm aus Gummi oder ein Hochzeitskleid aus Lurexwolle. Daneben Kostüme im britischen Country-Stil aus "bodenständigen" Materialien wie Tweed oder Wolle. Und immer wieder Tartan (= Karostoff, der für die Herstellung schottischer Kilts verwendet wird). Achtung vor Tradition und Kultur paart sich mit ihrer Liebe zur Parodie und zur sexuellen Freiheit. Westwood, die die Gewänder auf historischen Gemälde des 17. und 18. Jahrhunderts als Inspirationsquelle studiert, kopiert diese niemals 1:1. Vielmehr greift sie einzelne Aspekte auf und interpretiert diese neu. Den eher unbedarften Besucher mögen die Entwürfe der Westwood - vor allem die ungewohnt starke Betonung der Hüfte und des Pos - evtl. irritieren. Oder er empfindet diese gar als lächerlich. Betrachtet man jedoch, inwieweit viele Ideen dieser Designerin längst unmerklich in unsere "normale tragbare" Mode integriert wurden und inwieweit diese dadurch beeinflusst wurde, kommt man nicht umhin, ihrer unglaublichen Ideenvielfalt und Kreativität Bewunderung zu zollen.

Im Laufe des Abends hatte das begeisterte Publikum dann schließlich auch noch Gelegenheit, die Künstlerin live zu erleben. Überraschend wenig "punkig" trat sie auf. In ihrem eleganten dunkelgrauen, keinesfalls transparenten(!) Kleid und dem hochgesteckten Haar wirkte sie eher wie eine "richtige" Hoheit und weniger wie eine rebellische "Prinzessin" des Punk. Sieht man von den kleinen silbernen Teufels-Hörnchen ab, die sie auf ihrem Haar trug ;-)

Fazit: Eine bunte, unterhaltsame und lehrreiche Ausstellung für jeden, der Lust hat auf modische Zeitgeschichteund das Leben und Schaffen dieser interessanten Persönlichkeit. Die Ausstellung läuft noch bis zum 14. Mai 2006 im NRW-Forum in Düsseldorf.


Weiterführende Links zum Thema:

? Homepage Forum NRW
? Eine komplette Biografie findet sich auf der offiziellen Homepage der Designerin.
? Umfangreiche Informationen über die die Designerin bei Wikipedia
? Eine sehr schöne Biografie auf der Seite der "Ceiberweiber".
? mehr über die Sex Pistols bei Laut.de 

Frühling, Sommer, Herbst und Winter

Posted at 11:40, 1.03.2006

Wissen Sie eigentlich, welcher Farbtyp Sie sind?
Also, ich bin ja ein "gemäßigter Sommertyp". Das weiß ich, seit ich an einer Farbtypberatung teilgenommen habe. Zugegeben, es handelte sich dabei nur um eine "Farbberatung Light" bei der VHS. Der Vorteil zur Beratung beim professionellen (ausgebildeten) Farbberater ist allerdings der wesentlich niedrigere Preis.

Ich denke, man sollte (fast) alles mal mitgemacht haben. Und die ca. 40 Euro, die es gekostet hat, war mir der Spaß wert. Außerdem wollte ich, nachdem ich schon einige Artikel in Frauenzeitschriften darüber gelesen hatte, endlich einmal wissen, welcher Farbtyp ich denn nun wirklich bin.

Der VHS-Kurs lief über ein Wochenende. Ein paar Stunden am Samstag, an denen der Dozent den jeweiligen Farbtyp der Teilnehmerinnen bestimmte. Am nächsten Tag, dem Sonntag, sollten wir uns in unsere beste "Kluft" werfen, die dann vom Dozenten beurteilt wurde.

Für die Typdiagnose wird man mit verdecktem Haar vor einem großen Spiegel platziert. Anhand farbiger Tücher, die einem abwechselnd unter das Kinn gehalten werden, bestimmt der Dozent den Farbtyp.
Der Tuchtest geht eigentlich ganz einfach: Sieht man mit der Farbe aus wie eine Wasserleiche, dann ist es nicht die Richtige.

Die Farbberatung unterscheidet zwischen vier verschiedenen Typen:


  1. Der Frühlingstyp ist meist (gold-)blond. Er  verfügt über einen elfenbeinfarbenen bis warmen Teint und bräunt im allgemeinen leicht. Ihm stehen satte, leuchtende Farben wie z.B. türkis, sonnengelb, grasgrün oder orange.

  2. Der blasse Sommertyp ist eher asch- als goldblond. Sein Hautton ist kühl bis rosastichig und bräunt nicht leicht. Neben kühlen, gedeckten Tönen (z.B. grau oder dunkelblau) stehen ihm auch Pastelltöne.

  3. Den Herbsttyp erkennt man an seinem braunen bis rötlichem Haar und seiner warmen Augenfarbe (grün, braun). Zu ihm gehören die typischen Farben des Herbstes wie rostrot, kastanienbraun, camel, terrakotta, ocker usw.

  4. Zum Winter zählt man neben dem "Schneewittchen-Typ" (= schwarze Haare, helle Augen) auch die meisten südländischen Typen. Der Wintertyp ist lt. Farbberatung der einzige, der die (Nicht-)farben schwarz und weiss tragen darf. Außerdem stehen ihm satte, aber kühle Töne wie z.B. violett, knallrot oder pink.

Unser Dozent stufte mich als "Sommertyp" ein. Was sehr überraschend kam, da ich bis dato davon ausgegangen war, ein "Herbsttyp" zu sein. Und darauf hatte ich mehr oder weniger meine gesamte Kleidung eingestellt. In meiner Garderobe dominieren neben weiß und schwarz (Winterfarben!) warme Farben wie z.B. khaki, braun, terrakotta, camel usw. Dem Sommertypen stehen dagegen kühle Pastelltöne wie hellblau, rosa, zitronengelb usw.

Ich muss zugeben, so hundertprozentig hat er mich nicht überzeugt. Zwar sagte er, dass ich, weil ich ein relativ dunkler Typ bin, doch eher als "gemäßigter Sommertyp mit Tendenz zum Herbst" einzustufen sei. Das heißt "etwas khaki ab und an" sei mir erlaubt. Aber in den "sommerlichen" Pastells fühle ich mich nach wie vor nicht besonders wohl. Und auf die Farbe Schwarz zu verzichten, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen.

Trotzdem habe ich aus dem Kurs etwas mitgenommen:
Ich weiß jetzt, dass mir die Farben orange, apricot und camel tatsächlich nicht stehen. Übrigens gibt es kaum jemandem, an dem apricot wirklich gut aussieht.

Und gehe ich jetzt shoppen, mache ich bei jedem Oberteil, dass ich kaufen möchte, noch vor der Anprobe den "Farbtest". D.h. ich stelle mich vor einen Spiegel und halte mir das entsprechende Teil unter das Gesicht. Sehe ich damit aus wie eine Wasserleiche oder eine kettenrauchende alte Zigeunerin, spare ich mir gleich den Weg in die Umkleidekabine.

 

Linktipps zum Thema Farbberatung:

 

? Cosmopolitan: Typ Typ hurra! http://www.cosmopolitan.de/beauty/farbtypen.html

? Amica: Das paßt zu Ihrem Typ http://amica.msn.de/mode_design/style-guide/farboutfits

? Farbberatung bei Quelle http://www.quelle.at/farbberatung/index.asp?sparte=1746

 

 


 


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