| ||
| Erinnerungen der F. O. |
| ||
Zu meinem insgesamt 200. Internettagebucheintrag bekommt mein Internettagebuch ein Geschenk. Nämlich ein besseres Milieu, einen neuen Look. Es war sozusagen bei der Typberatung. Da es aber kein neues Internettagebuch ist, sondern eine Fortführung des alten unter besseren Bedingungen (scheiß Werbung bei Blog1 und ewige Ladezeiten - alles seit kurzem), werde ich die alten Beiträge peu á peu mit zum "Neuem" rübernehmen. Leider gehen dabei natürlich die Kommentare verloren. Kein Fortschritt ohne Opfer. Zum Neuem Outfit einfach hier klicken: http://oldoerp.wordpress.com . Das alte Internettagebuch freut sich natürlich über Abschiedsgrüße und wer nochmal neue Kommentare zu alten Beiträgen hinterlassen möchte, ist natürlich auch herzlich dazu eingeladen. Vielleicht schaffe ich es aber auch noch sie zu kopieren, wenn wieder mehr Zeit ist. | ||
| ||
Ein Song aus deiner Kindheit: Ein Song, bei dem du am besten entspannen kannst: Ein Song, der für eine richtig gute Zeit in deinem Leben steht: Ein Song, der momentan dein Lieblingssong ist: Ein Song zu dem man am besten tanzen kann: tanzen: "Sexy Back" von Justin; abrocken: zu den Killers Einen Song, den du deinen besten Freunden widmen würdest: Ein Song, den du vor allem auf Grund seiner Lyric magst: Ein Song, den du magst, aber bei dem du wetten könntest, dass ihn außer dir niemand kennt: Falco "Zuviel Hitze" Ein Song, der auf deiner Beerdigung gepielt werden soll: | ||
| ||
Thema: Haut und Anhangsgebilde; es geht um Haare "...oder man macht sich das Shampoo einfach selbst: Ein Ei, ein halbes Köstritzer, Krötenscheiße und ein wenig Blut von einer menstruierenden Jungfrau im Vollmondschein." (Dr. Linné) | ||
| ||
Vor dem Konzert Eine Frage, die ich mir schon Tage vor dem Konzert gestellt habe: Was ziehe ich verdammt nochmal an?! Das Glitzertöpchen? Das kleine Schwarze? Oder doch lieber eine Kombination aus Pornobrille, großen Ohrringen und eine Schlüpferhose, abgestimmt mit einem passendem Achselkrauler? Ich entschied mich für den Ringelpullover und die Indietreter. Er muss mich schließlich so akzeptieren, wie ich bin und wieso gleich beim ersten Date verkleiden?
Später Ich stellte mich in die Schlange zu den Pornobrillen, Achselkraulern, Hoola Hoop - Ohrringen und Höschen und Röckchen. Puh! Ich dachte schon, ich wäre falsch gekleidet. In der Schlange wartend, hätte sich auch der von mir vorher entsorgte Sean Paul - Flyer als Fächer als nützlich erwiesen. Rückblende F schlendert zur Max - Schmeling - Halle. Flyerverteilende Tante: Magst du Sean Paul? F: Das kann man nicht so sagen. Flyerverteilende Tante: Du musst unbedingt zu seinem Konzert gehen! *F einen Flyer in die Hand drückend* Kurz vor dem Konzert
Ist das nicht? Nein, das ist sie nicht. Nee warte. Doch! Natasha Bedingfield. Sah die nicht anders aus? Ah, halt! Sie trägt Hosen.
Das Konzert Glücklicherweise rief hinter mir immer jemand "Justin!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!" Ich hätte glatt vergessen, warum ich da bin.
Die Bühne war rund und in der Mitte. Da konnte man schon Panik kriegen, dass man nur seinen sexy back sieht. Aber nein! Er tanzte an allen vier Seiten und sang und sah *rrrrrrrrrrrrrrrr* einfach gut aus. Dreimal wechselte er auch seine Kleidung. Insgesamt ging das Konzert 2 1/2 Stunden, wobei Timbaland auch für zwanzig Minuten oder so auflegte. In Wirklichkeit sah er noch viel dicker aus, als im Fernsehen.
Nach dem Konzert Aufgrund der großen Entfernung zwischen unseren Wohnorten und der ewigen Toureirei seinerseits haben wir uns gegen eine langfristige Beziehung entschieden. Es wäre für alle zu schwierig und schmerzhaft. | ||
| ||
50 Folien in 43 Minuten - ich glaube das ist neuer Rekord. Wenn man es gerade mal geschafft hat die Überschrift zu schreiben und nach dem Aufschauen festellen musste, dass schon eine neue Folie anstand, dann ist das echt fix. | ||
| ||
F betrat die Bühne kurz nach 17 Uhr. Schillernd und glänzend war ihr Auftritt. Gekonnt stellte sie alle(s) in den Schatten. Die Stimmung war relaxed, denn Hausherrin C war schon lange mit dem Vorbereitungen feritg, nicht so wie J, der erst fünf Minuten vorher begonnen hätte. So konnten J & F noch ein wenig über Fußball philosophieren bis auch endlich die letzten Gäste (A, A & A) eintrafen. "Da hätte er schon früher in die Tiefe spielen müssen." "Hat der nicht vorher woanders gespielt?"
Wir befinden uns in Marzahn, Marzahn Nordwest um genau zu sein und um ganz genau zu sein im Vorgarten vom Innenhof in unserem hood.
Schnell verließen wir das Wohnzimmer und begaben uns in den Vorgarten, wo schon liebevoll der Grill arrangiert wurde. Voller Wärme breitete C Decken auf dem Rasen aus. Dies stand in Kontrast zum eher tristen Wetter. Vom Balkon aus konnte auch ein Fußballspiel bewundert werden. Der dicke Bremer gegen den Rest der Welt. Der dicke Bremer spielt schon seit Jahren jeden Nachmitag auf dem Hof. Der einzige Unterschied zu damals ist, dass er einst ein Bayerntrikot trug. Jeder Treffer des dicken Bremer wurde frenetisch bejubelt, eine Laola - Welle jagte die nächste. Doch auch das schönste Fußballspiel ist mal zu Ende. In den Genuss einer zweiten Halbzeit kamen wir nicht, dabei wollten J & F die Kinderkickers vom Kiez noch nackig machen. Auf den Trikottausch mit dem dicken Bremer (oder dricker Bemer, wie wir ihn auch liebevoll nannten) freuten sich alle wahnsinnig.
Essen, trinken, Volleyballversuche, essen, trinken, Carlos beim Kacken beobachten.
Dann war es soweit für das Spiel der Spiele. Nein. Es war nur ein Spiel von vielen, denn der dricke Bemer fehlte, dabei versuchten wir in noch mit Würstchen zu locken. F spielte mit einem A gegen J, der später noch von einem anderen A (oder auch die Sandale genannt) unterstützt wurde. Das Spiel war spannend, eng umkämpft, mit Zuckerpässen, Traumtoren, Hacke, Spitze und Tralala. Es floss Schweiß en masse, aber kein Blut, weswegen sich die Zuschauerzahlen in Grenzen hielten.
Remis, Marshmellows, the next generation.
Heiße Hiphop - Beats kreischten aus dem Handy der 14-jährigen Hofkinder. Doch J brüllte lauter: "P - A - R - T - E - Y!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!", bis spät in die Nacht. Erotische Fotos und zensierte Salz- & Pfefferstreuer. Da hood bebt.
Lachen, Luft und Lüsternheit.
Nach 23:30 Uhr verließ F, die wohl schillerndste Gestalt der Party, zusammen mit K als letzte Gäste die Runde. Hausherrin C winkte noch mal mit all ihrer Wärme, für die sie einen endlosen Speicher besitzen zu scheint, durch die Tür und auf der Woge heißer Luft, schwebte F nach Hause um die Ecke. | ||
| ||
| Gestern habe ich eine Email von einem Käufer einer meiner bei Ebay reingestellten Sachen bekommen. Er konnte unter meinem Namen keine Telefonnummer im Berliner Telefonbuch finden und ich solle ihm doch meine Telefonnummer geben, damit er meine Adresse überprüfen kann, da er sonst das Geld nicht überweist. Hallo?! Was soll denn der Scheiß? Hat der zuviel Zeit, dass er Telefonbücher durchstöbern kann? Ich sag hier eins: Wenn der nicht überweist kriegt er eine negative Bewertung. He he he! | ||
| ||
Es ist nachts und du bist alleine. Du läufst zu deinem Auto im Parkhaus und du denkst: "Es ist nachts und ich bin alleine. Ich laufe zu meinem Auto im Parkhaus." Fakt ist, dass es nachts ist, du alleine bist und zu deinem Auto im Parkhaus läufst. Wir denken uns gruselige, leise, Psycho- / Horrorfilm - Mucke. Schließlich ist es nachts und jemand läuft alleine zu seinem Auto im Parkhaus. Was bisher geschah: Im Osten geht die Sonne auf, im Süden hällt sie Mittagspaus' im Westen will sie untergehen, im Norden ist sie nie zu sehen. Wir fassen zusammen: Die Sonne ging im Westen unter und die Kreatur der Nacht, die jetzt alleine zu ihrem Auto im Parkhaus läuft, amüsierte sich noch köstlich und machte den Abend zum Tag. Doch irgendwann muss jeder Mal nach Hause, denn auch wenn es manche Leute nicht wahrhaben wollen, schlafen kann man nicht, wenn man tot ist. Parkhaus: Nachts. Alleine. Schnell zum Auto. Hoffentlich steht es noch. *Psychomucke dudelt im Hintergrund* Und dann! Geht die Person durch die Tür ins Parkhaus und
*grusel grusel*
| ||
| ||
|
(A Bit of Fry and Laurie - The Reluctant Reporter) | ||
| ||
Supernanny Diplompädagogin Katia Saalfrank ist eine tolle Frau. Spielerisch bringt sie Kinder im Beruf unter und hilft Familien, die eigentlich gar keiner helfen will und die auch gar keiner sehen will, wie ihnen geholfen wird. Doch bei ihrem Einsatz letzten Mittwoch auf RTL stieß selbst sie an ihre Grenzen. Zu groß schien der Abgrund aus sozialer Ignoranz, Armut, schlechter Luft und Gewalt. Es roch nach Plattenbau, Osten und Urin. Die Supernanny befand sich in Marzahn. Immer wieder zoomte sich die Kamera durch Hochhausschluchten, geschickt wurde dem Zuschauer sugeriert, hier sieht es an jeder Ecke gleich aus und aus dem Beton gibt es kein entrinnen. Gleich am Anfang wurde Marzahn als Problembezirk angespriesen. Kinder und Jugendliche hängen auf den Straßen und wissen nicht, was sie tun sollen. Aus purer Langeweile, Spaß und Beschränktheit (Anm. d. Verf.) bewerfen sie sich mit Steinen, schlagen sich und hängen rauchend auf Kinderspielplätzen rum (die übrigens alle neu gestaltet sind - Anm. d. Verf.). Das gleich nebenan (wirklich nur zwanzig Meter neben dem Drehgeschehen) ein Freizeitforum mit Bibliothek, Schwimmhalle, Bowlingbahn und Kampfsportschule ist, bleibt dem Zuschauer vorenthalten. Barbara*, Mutter von sechs Kindern und offenbar alleinerziehend, steht mit schlabbriger Freizeitkleidung auf dem Balkon. Sechs Kinder habe sie und nicht viel Geld. Sie wisse, dass es schwer ist, hier in Marzahn, aber deswegen keine Kinder haben? Sie weiß auch, dass ihre Kinder hier keine Chance haben. (Aber warum deswegen keine Kinder haben, ne.) Wieder erfolgt die Stimme aus dem Off. Das Stichwort diesmal: Perspektivlosigkeit. Keine Arbeit, keine Zukunft für immer gefangen im Sumpf der Plattenbauten in Marzahn. Zoom zwischen die Hochhäuser. Die Supernanny begleitet zwei grunddoofe Gören durch ihren Streifzug durch den Kiez. Eine davon ist Babs Tochter. Ein Wunder, dass die gute Katia dabei nicht überfallen wurde, denn zwischen den Hochhäuserschluchten lauert die Gefahr vor den Anwohnern dieser Kasten, dem Gesindel von Ostberlin. (Ich schildere hier nur meine Eindrücke, die ich aus dem Beitrag gewonnen habe.) Zusammen lungern sie in einem Hausflur rum, eine der Gören will wieder was an die Wände schmieren. Supernanny: "Habt ihr keine Angst, dass ihr erwischt werdet?" - "Nö!" Ein Mieter kommt durch die Haustür, schaut sie an und geht an ihnen vorbei zu seiner Wohnung. Stimme aus dem Off: In Marzahn kümmert sich keiner um den anderen. Auch die Supernanny ist geschockt über dies Ignoranz des Mieters. Und das ist die Stelle, an der mir der Kragen platzte. Was soll der Scheiß?! Als ob jeder Mieter in nem 11-Geschosser oder noch höher jeden Mieter kennt?! Außerdem haben die noch gar nichts gemacht gehabt. Was soll der Typ also mit ihnen machen?! RTL hat mit dieser Folge genau das gezeigt, was die Leute sehen wollen, ein Bild verfestigt, was auch immer mehr Leute in Berlin in sich tragen , obwohl sie es eigentlich besser wissen sollten und könnten. In Marzahn - Hellersdorf und Hohenschönhausen lebt das deutsche Gesindel, die Ossis, die es nicht geschafft haben, nie schaffen werden, zusammengefercht in ihren Betonbunkern aus der alten Zeit. Gleichzeitig haben hier braune Gedanken hochkultur. Unerwähnt bleiben die neuen städtebaulichen Maßnahmen, die v.a. hier in den neueren Berliner Bezirken greifen und die Tatsache, das gerade Marzahn und Lichtenberg Hochburgen der PDS und WASG sind. Doch lassen wir den dummen RTL - Zuschauer seine Illusion von seiner perfekten Welt und leben wir, die wissenden in dem befriedigenden Gefühl der Ahnung und Macht. * Name geändert, da entfallen | ||
| ||
Jeder zweite Deutsche ist zu dick. Was macht man da? Klar! Mehr Steuern auf Süßigkeiten. Man macht sie zu Luxusgüter wie zum Beispiel Alkohol. Toll! Nur weil manche Eltern zu blöd sind, ihre Kinder richtig zu erziehen. Wenn Erwachsene zu viel Süßigkeiten essen, ist das wohl deren Problem. Schließlich wissen sie, was bei Überkonsum passiert. Der Staat ist nicht für gesunde Ernährung zuständig. Schon gar nicht muss er den Leuten, die Maß halten können, den Süßigkeitenkonsum vermiesen. Dann fahren wir nicht nur zum Tanken nach Polen, sondern auch zum Süßigkeiten kaufen. Was sind überhaupt alles Süßigkeiten? Zählen da Hanuta, Knoppers und Prinzenrolle auch dazu?! Ich glaube ich starte gleich eine Petition. Aber halt! Keine Competition ohne meine Tasche! Die sollen lieber den Sportunterricht fördern, vor allem in Grundschulen. So, wie es in der verbotenen Zeit war. Da liegt nämlich das Problem. Bewegungsmangel und unzureichendes Bewegungsgefühl. Jetzt erfinden sie alles neu. In der DDR (ups, jetzt habe ich das Wort gesagt!) gabs das schon. Boa!!! | ||
| ||
Studentin: Wie ist das denn mit den Knien? Muss ich noch etwas beachten? Ralf (überlegt): Machet doch einfach richtig, ja?! | ||
| ||
Als ich letztens meine DAK - Zeitung durchgeblättert habe, entdeckte ich einen "Was für ein Freundin - Typ bist du" - Test, den ich natürlich gleich ausfüllen musste. Er bezog sich auf die Hilfsbereitschaft bei Problemen und Problemchen und ich bin der Viereck-Typ. Doch schaut selbst:
| ||
| ||
| ||
| ||
"Wenn Studenten anfangen zu zischen, dann bedeutet das a) die Vorlesungszeit ist zu Ende, b) eine Folie ist nicht zu lesen oder c) die Hose des Vordermanns ist offen." (Dr. Linné)
| ||
| ||
| ||
| ||
| ||
| ||
Und morgen? Tja, morgen. * "Vollgepackt mit tollen Sachen, die das Leben schöner machen hinein ins Weekendfeeling. Mit Zott Sahnejoghurt, sahnig, fruchtig, frisch und fein hinein ins Weekendfeeling. Hm, lass dich mal gehn, schalt einfach ab, erleb den sahnigen Geschmack. Mit Zott ins Weekendfeeling." Na, wer kennt das noch? | ||
| ||
Und morgen? Tja, morgen. | ||
| ||
F wünscht allen Lesern dieses Blogs frohe Ostern, aber nicht alleine, nein, sondern mit dem "größten" Osterei der Welt. Zu finden ist dies im Berliner Hauptbahnhof. Stolze 8,35m misst es und ist mit 10.000 Primeln geschmückt.
Also seit schön lieb und esst nicht allzu viele Schokoladeneier & -hasen. | ||
| Page 1 of 10 |
| Vorherige Seite | Nächste Seite |