Gesetz der Keuschheit

Sittlich gesinnt sein

„Wir wollen uns heute dazu entschließen, unseren Sinn, unseren Körper und unseren Geist von dem verderblichen Einfluß der Pornographie freizuhalten. Dazu gehört auch alles, was obszön und unanständig ist.”
Vor kurzem wurde in Sydney in Australien und auf den Philippinen ein neuer Tempel geweiht. Präsident Gordon B. Hinckley sprach ein inspiriertes Weihungsgebet und flehte darin den Vater im Himmel an, „die Heiligen mit Glauben zu segnen ... damit sie als . . . Bundesvolk treu bleiben .. . damit sie an Weisheit zunehmen mögen.” Weiter sagte er: „Weisheit sowohl geistig als auch zeitlich . . . damit sie an Tugend und Erkenntnis und Liebe zu dir zunehmen mögen ... damit die schlechten Pläne ... deiner Feinde zuschanden gemacht werden.” (Church News, 30. Sept. 1984, Seite 10.)
Ich möchte über „die schlechten Pläne” der Feinde des Herrn sprechen. Ich habe um geistige Führung gebetet, damit ich ihnen frank und frei sagen kann, was für Sorgen ich mir darum mache, daß sich in unserer Gesellschaft die Schlechtigkeit immer mehr ausbreitet.
Seit zwanzig Jahren werden fast alle Länder der Welt von einer Flut von Pornographie überschwemmt, und diese Flut steigt immer mehr an. Die Auswirkungen sind verheerend. Was vor ein paar Jahren mit wenigen Pornoheften begann, die sensible Menschen abschreckten, hat sich mittlerweile zu einer wahren Flut von Veröffentlichungen ausgeweitet, die einander an schockierender Freizügigkeit zu übertrumpfen suchen.
Die sogenannten Buchläden für Erwachsene, die Lesematerial verkaufen, das den lüsternen Sinn anspricht, sind mittlerweile in fast jeder Stadt zu finden. Obszönes Material, das man sonst nur in neutralem braunem Umschlag auf dem Postweg bekam, wird jetzt auf den Zeitungsständern der Kioske und Läden ausgestellt, wo es Alt und Jung gleichermaßen leicht zugänglich ist.
Im Kino werden Filme gezeigt, die nicht jugendfrei sind, teilweise sogar noch Schlimmeres. Solche Kinos gibt es in den meisten Städten. Ein besonders unanständiger Film, der mit einem Kostenaufwand von vierzigtausend Dollar gedreht worden ist, soll über sechshundert Millionen Dollar eingespielt haben.
Da nimmt es nicht Wunder, daß Untersuchungsausschüsse festgestellt haben: 90 Prozent der Pornographie werden vom organisierten Verbrechen beherrscht. Die hohen Gewinne aus einem Projekt sind die finanzielle Grundlage für andere, noch schlimmere Unternehmungen. Wie eine schmutzige Flutwelle donnern sie gegen die nachgebenden Bollwerke der sittlichen Gesinnung.
Neue Technologien, die unser Leben auf vielerlei Weise positiv bereichern können, werden auch dazu eingesetzt, um pornographische Korruption zu verbreiten. Der Videorekorder beispielsweise kann gute klassische Musik, Geschichte, Kunst und Theaterstücke ins Haus holen. Er kann aber genauso lüsterne, krankmachende Darstellungen von Unzucht ins Haus holen, die den Betrachter korrumpieren und sich auf unser Gemeinwesen und unsere Gesellschaft auswirken.
Kabelfernsehen und Satellitenübertragungen können zum Guten eingesetzt werden, aber sie werden nicht nur sinnvoll genutzt, sondern auch mißbraucht. Es gibt noch keine Staats- und Landesgesetze, die den Einsatz dieser Medien regeln, und deshalb unterliegen sie keinen Beschränkungen. Geldgierige Menschen wollen diese Gesetzeslücke ausfüllen, ohne sich um die Folgen für ihre Opfer Gedanken zu machen.
Manche fragen nun vielleicht: „Was ist eigentlich Pornographie?” Der oberste Richter am Gerichtshof der Vereinigten Staaten, Potter Stewart hat gesagt, daß er Pornographie nicht genau definieren könne. „Aber wenn ich Pornographie sehe, dann weiß ich, um was es sich handelt.” (Jacobellis v. Ohio, 1964.)
Pornographie ist ein Verbrechen, das Opfer fordert. Wer sind die Opfer? Zuerst einmal diejenigen, die sich bewußt oder unbewußt der Pornographie aussetzen. Pornographie macht süchtig. Was als harmlose Neugierde beginnt, kann schnell zu einer nicht zu beherrschenden Gewohnheit werden. Es gibt Studien, die zeigen, das diejenigen, die sich in die Pornographie hineinziehen lassen, bald immer mehr obszönes Material brauchen. Wer sich dem ständig aussetzt, stumpft seinen Geist und sein Gewissen ab. Er wird dann zum Sklaven von fleischlichen Gedanken und fleischlichem Verhalten. Und da der Gedanke schnell zur Tat führt, führt man das, was man sich angeschaut hat, schließlich auch aus.
Aber es gibt noch andere Opfer. Die Gewalttätigkeit hat in den Vereinigten Staaten um das Fünffache des Bevölkerungswachstums zugenommen. Eine Studie der Universität von Neu Hampshire aus dem Jahre 1983 hat ergeben, daß die Staaten, in denen am meisten Pornohefte gelesen werden, auch die höchsten gemeldeten Vergewaltigungszahlen haben. Pornographie setzt Männer und Frauen und Kinder in häßlicher und abstoßender Weise auf eine niedrige Ebene herab.
Am schlimmsten sind die Auswirkungen wohl für die Kinder, die darin verwickelt werden. Der traurigste Trend unserer Zeit ist die alarmierende Zunahme von Kindesmißbrauch. Der größte Teil dieses Mißbrauchs findet in der Familie selbst statt und vernichtet die göttliche Unschuld, die die Kinder bei der Geburt mitbekommen haben. Wir singen, wie auch heute morgen: „Ich bin ein Kind des Herrn, der mich zur Welt geschickt .. . Führ mich, leit mich und begleit mich durch die Prüfungszeit, lehr mich alles, was ich brauch, zur ew'gen Seligkeit.” Der Erretter hat denen die härteste Strafe angedroht, die kleinen Kindern etwas zuleide tun. Er hat gesagt: „Hütet euch davor, einen von diesen Kleinen zu verachten! So will auch euer himmlischer Vater nicht, daß einer von diesen Kleinen verlorengeht.” (Matthäus 18:10,14.)
Und weiter hat der Herr geboten: „Du sollst nicht . . . Ehebruch begehen .. . und auch sonst nichts Derartiges tun.” (LuB 59:6.)
„Die frühen Apostel haben vor Sünden gewarnt, die verwerflich sind . . . Ehebruch, Treulosigkeit . . . Unreinheit .. . unzüchtige Berührungen ... sexuelle Beziehungen außerhalb der Ehe . . . sexuelle Perversion . . . sexuelle Gedanken .. . Eine der schlimmsten Sünden in diesem Bereich ist die Inzucht . . . beziehungsweise sexuelle Beziehungen zwischen nahen Verwandten, denen eine Heirat gesetzlich untersagt ist.” (Präsident Kimball Speaks Out, 1981, Seite 6.) Inzucht ist eine abscheuliche Sünde, und diese Sünde richtet bei den unschuldigen Opfern nicht wiedergutzumachende Schäden an.
Was treibt Menschen denn nun zu solch einer furchtbaren Tat? Aus den Polizeiberichten geht hervor, daß etwa 80 Prozent derjenigen, die Jungen und Mädchen belästigen, ihr Verhalten nach pornographischen Darstellungen ausgerichtet haben, die sie gesehen hatten.
Wie konnte dieses Übel denn in unserer Gesellschaft so fest Fuß fassen? Haben wir die Warnungen der Führer der Kirche unbeachtet gelassen? Präsident Kimball hat gesagt: „Solange die Menschen so verdorben sind, daß sie im tiefsten Schmutz wühlen, wird die Vergnügungsindustrie das bringen, was die Leute hören wollen. Man kann noch so viele Gesetze erlassen, noch so viele Verhaftungen vornehmen, noch so viele Anwälte bemühen, Gerichtsurteile fällen .. . verdorbene Menschen . . . werden ihren Angriff auf Moral und Anstand so lange fortsetzen, wie die Menschen nicht im Herzen rein werden .. .
Wenn das Publikum es satt hätte, immer mit Schmutz vollgestopft zu werden, würde es ihn nicht mehr bezahlen, und die Quelle des Unrats würde versiegen.
Daraus ergibt sich eindeutig, daß man sich, will man rein und würdig bleiben, mit festem Willen und entschlossen vom Terrain des Teufels fernhalten muß und sich dem Bösen auch nicht im geringsten nähern darf. Der Satan läßt auf allem, was er anrührt, seine Fingerabdrücke zurück.” (Das Wunder der Vergebung, Seite 253, 256.)
Diese Zunahme von Obszönität ist durch die gelockerten Maßstäbe der Werbung, durch großzügige Filmbewertung und durch Fernsehserien und Situationskomödien ermöglicht worden. Sie nutzen ihren Einfluß, um sexuelle Beziehungen außerhalb der Ehe zu rechtfertigen, schönzumalen und anzuregen.
Vielleicht haben wir uns von denjenigen einschüchtern lassen, die behaupten, es sei ein Grundrecht, obszönes Material herzustellen, zu vertreiben und zu benutzen, und dieses Recht müsse verteidigt werden. Das ist nicht wahr. Selbst in der göttlich inspirierten Verfassung dieses Landes wird das Obszöne weder toleriert noch geschützt. Der oberste Gerichtshof der Vereinigten Staaten hat klar entschieden, daß es nicht die Menschenrechte verletzt, wenn diejenigen juristisch verfolgt werden, die obszönes Material herstellen und vertreiben. (Miller v. California, 1973.)
Die Ausbreitung dieses Übels wird auch dadurch begünstigt, daß es keine Gesetze gibt, die es verbieten oder regeln. Natürlich mögen zusätzliche Gesetze hilfreich sein. Diejenigen, die sich in den vergangenen Jahren dem aussichtslosen Kampf gegen die Pornographie verschrieben haben, sind übereinstimmend der Ansicht, daß bis zu 90 Prozent des pornographischen Materials aus unseren Gemeinwesen verbannt werden könnten, wenn die bestehenden Gesetze streng beachtet würden. Einige Städte haben in dieser Beziehung Hervorragendes geleistet. Sie haben die Pornokinos und die sogenannten Buchläden für Erwachsene aus ihrer Stadt verbannt und den Zugang zu schweren pornographischen Büchern und Zeitschriften erschwert. Die Bürger von Mt. Lebanon in Pennsylvanien haben sich zu einer Bürgerinitiative zusammengeschlossen und entschieden, daß sie derartiges Material in ihrer Stadt nicht dulden werden. Sie schlossen einen Buchladen für Erwachsene, ein großes Versandhaus und haben ein Gesetz gegen Pornographie vorangetrieben, weil sie sich so entschlossen zusammengetan und eingesetzt haben.
Die Gesetzgeber hören auf Bürgerinitiativen. Zu oft allerdings sind die Bürger träge und glauben, es habe ja doch keinen Sinn.
Und wer ist schuld? Wir können es uns leicht machen und die Staatanwälte nennen, die das Gesetz nicht streng genug anwenden. Aber wir brauchen mutige und überzeugte Männer und Frauen in diesen öffentlichen Ämtern, wenn diese schreckliche Flutwelle zum Stillstand kommen soll. Aber wenn wir auf diejenigen deuten, die Gesetze machen und für ihre Einhaltung sorgen, dann müssen wir auch gleichzeitig mit dem Finger auf uns selbst zeigen, denn wir mögen gleichermaßen daran Schuld tragen.
Was als legale Obszönität betrachtet wird, wird glücklicherweise vom örtlichen Maßstab bestimmt. Wir, die Bürger, können nach unserem eigenen Maßstab bestimmen, was schmutzig ist, was auch vor dem Gesetz schmutzig ist. Dabei können wir uns nicht auf gesetzliche Hilfe berufen.
Leider gehen viele Leute davon aus, daß selbst schwere Pornographie legal ist, weil sie überall zu finden ist. Aber das ist nicht wahr. Manche Staatsanwälte mögen sich davor drücken, die betreffenden Gesetze streng anzuwenden, indem sie erklären, daß die Gemeinwesen selbst bestimmen, was obszön ist. Daher folgern sie: Wenn das Gemeinwesen dieses Material toleriert, muß das die Maßstäbe aller Bürger widerspiegeln. Besorgte Bürger wie Sie und ich können dieses Mißverständnis aufklären.
Was ist also notwendig, um diese ungeheure Bedrohung für uns selbst, unsere Familien und unsere Gemeinden zu beenden? Nur wenn Männer und Frauen, denen ihre Familie und ihr Gemeinwesen wichtig sind, ihre Stimme hören und ihren Einfluß spüren lassen, und zwar auf ruhige, vernünftige Weise, können wir den Vernichtungskurs, den wir steuern, verlassen. Stiller Protest mag als Zustimmung verstanden werden. Unüberlegte Handlungen bleiben ohne Wirkung, denn sie werden eher als prüde denn als gedankenvoll angesehen.
Albert Camus hat geschrieben: „Durch Ihr Verhalten oder Ihr Schweigen treten auch Sie in den Kampf ein.”
Ich möchte einige Vorschläge dazu machen, wie wir dieses tödliche Übel zum Stillstand bringen können.
Zuerst einmal: Wir wollen uns dazu entschließen, unseren Sinn, unseren Körper und unseren Geist vom verderblichen Einfluß der Pornographie freizuhalten. Dazu gehört auch alles, was obszön und unanständig ist. Der Psalmist David hat geschrieben: „Wer darf hinaufziehn zum Berg des Herrn, wer darf stehen an seiner heiligen Stätte? Der reine Hände hat und ein lauteres Herz.” (Psalm 24:3-4.) Wer von denjenigen, die mich heute hören, pornographisches Material besitzt, das vernichtet werden sollte, soll das heute tun. Wenn jemand, der heute zuhört, in Versuchung geraten ist oder daran gedacht hat, ein Kind zu mißbrauchen, der soll heute bekennen und umkehren und dieses Übel in Gedanken und in der Tat meiden.
Jakobus, Apostel und Bruder des Herrn, hat geschrieben:
„Glücklich ist der Mann, der in der Versuchung standhält. Denn wenn er sich bewährt, wird er den Kranz des Lebens erhalten, der denen verheißen ist, die Gott lieben. Keiner, der in Versuchung gerät, soll sagen: Ich werde von Gott in Versuchung geführt. Denn Gott kann nicht in die Versuchung kommen, Böses zu tun, und er führt auch selbst niemand in Versuchung.” (Jakobus 1:12-13.)
· Eltern, sprechen Sie mit Ihren Kindern auf einfühlsame Weise über die schlimmen Folgen und die Suchtgefahr bei solchem Material, wenn Ihre Kinder im richtigen Alter dazu sind. Achten Sie strikt auf die Auswahl der Fernsehsendungen, der Filme, der Videobänder, der Musik und anderer Unterhaltung für Ihre Familie. Wir wollen niemals dieses verderbliche Material kaufen und so noch zum finanziellen Erfolg derjenigen beitragen, die damit Handel treiben.
Wir möchten Sie auffordern, bei sich zu Hause die Liebe zum Wissen durch gute. Literatur zu fördern: gute Bücher, ausgewählte Fernsehprogramme, klassische und gute moderne Musik, Unterhaltung, die erbaut, und zwar den Geist und den Sinn.
· Zweitens: Verschaffen Sie sich in Ihrer Gemeinde Gehör, und das gilt gleichermaßen für Mitglieder und Nichtmitglieder. Wenn etwas Ihre Maßstäbe verletzt, dann müssen Sie reden. Wir möchten die Mitglieder auffordern, weiterhin mit örtlichen Gruppen zusammenzuarbeiten und eine sichtbare Verbindung zu anderen, ähnlich gesinnten Bürgern zu schaffen, um damit unsere Lebensqualität zu wahren und Schritte gegen solches Material zu ermutigen.
Wir sollten uns direkt an die Geschäftsführung von Geschäften, Kinos, Buchläden, Radio- und Fernsehsendern wenden und darum bitten, unanständiges Material aus der öffentlichen Verbreitung, aus der Verwendung oder dem Verkauf zurückzuziehen. Diese Bemühungen gingen Hand in Hand mit gesetzgeberischen Maßnahmen, indem man sanft überzeugt.
Einige staatliche Unternehmungen haben der Bitte ihrer Kunden entsprochen und den Verkauf von bestimmten, herabwürdigendem Material eingestellt. Wir danken ihnen für das, was sie getan haben, und fordern andere auf, ihrem Beispiel zu folgen.
· Drittens: Wir können den Beamten, die wir gewählt haben und die für die Einhaltung der Gesetze zuständig sind, deutlich machen, daß wir es unterstützen, wenn das Gesetz Obszönität und Unanständigkeit verfolgt. Wir können ihnen für das danken, was sie bisher geleistet haben, für das, was sie jetzt tun, und sie bitten, die schwere und manchmal undankbare Aufgabe, die bestehenden Gesetze auf gerechte Weise anzuwenden, weiterzuführen.
· Viertens: Wo Gesetze notwendig sind, um die neuen technologischen Errungenschaften auf dem Gebiet der Kabel- und Satellitenübertragung zu regeln, wollen wir die Einführung von vernünftigen Gesetzen und Regelungen fördern, die dazu beitragen, daß die Zahl derjenigen abnimmt, die sonst der Sucht, dem Kindesmißbrauch und anderen gesellschaftlichen Übeln verfallen, die die Pornographie so vorantreibt. Diese Gesetze sollen sich im Rahmen der Verfassung bewegen, damit die Freiheit, nach der wir selbst trachten, auch heute und in Zukunft niemanden nicht verwehrt wird.
· Fünftens: Wir wollen Glauben üben und uns zu dieser wichtigen Aufgabe um Gottes Hilfe bemühen. Manche Menschen glauben, daß die Herstellung von Pornographie nicht mehr gesteuert werden kann, daß sie bereits so mächtig ist, daß ihr nicht mehr Einhalt geboten werden kann. Mit dieser Ansicht stimme ich nicht überein, bin mir aber bewußt, wie ungeheuer die Aufgabe ist, die vor uns liegt. Wir wissen, daß Menschen mit gutem Willen, die sich in dieser lohnenswerten Sache einig sind, nämlich gegen die moralische Gefahr, in der unser Land schwebt, anzukämpfen, mit Hilfe der göttlichen Macht jedes Hindernis überwinden und jeder Herausforderung begegnen können, um dem Herrn und Erretter dabei zu helfen, die Unsterblichkeit und das ewige Leben des Menschen zustande zu bringen.
Präsident George Albert Smith hat einmal gesagt: „Es gibt eine festumrissene Trennungslinie zwischen dem Terrain des Herrn und dem des Teufels. Wenn Sie auf der Seite stehen, die dem Herrn gehört, dann stehen Sie auch unter seinem Einfluß und haben nicht den Wunsch, etwas Falsches zu tun; aber wenn sie nur einen Zentimeter auf die Seite des Teufels gehen, sind Sie in der Macht des Versuchers, und wenn er Erfolg hat, können Sie noch nicht einmal mehr vernünftig denken; denn Sie haben den Geist des Herrn verloren.” Was der Mensch sät, das wird er ernten.
Mögen wir danach trachten, unser Leben zu reinigen, unsere Familie stark zu machen, und nicht nur davon zu reden, sondern es wirklich zu tun und die Kräfte des Schlechten zu erkennen, die auf geheime Weise versuchen, unseren ewigen Fortschritt zunichte zu machen, darum bete ich demütig. Ich erkläre gleichzeitig, daß der ewige Vater im Himmel und sein Sohn Jesus Christus, der Erretter und Erlöser, wirklich leben. In seinem heiligen Namen. Amen.
Elder David B. Haight, Jan 1985

01:10 - 29.08.2008 - Schreibe einen Kommentar


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